Eine Web 2.0-Anwendung für die Prozessmodellierung bietet der BPMS-Hersteller Lombardi an. Das Modellierungswerkzeug „Blueprint“ wird ausschließlich als „SaaS“ (Software as a Service) angeboten, d. h. es wird von Lombardi gehostet, und die Nutzung erfolgt über das Internet. Es wird insbesondere das gemeinsame Modellieren durch verteilte Teams unterstützt. Die Modellierungsoberfläche im Web-Browser braucht sich von ihren Benutzerfreundlichkeit und Interaktivität her nicht vor herkömmlichen Modellierungstools verstecken. Für Einzelbenutzer ist der Zugang kostenlos.
Monat: Februar 2008
Der Kunde ist Teil des Prozesses
Bekanntermaßen leben wir in einer Dienstleistungsgesellschaft. Im Gegensatz zu produzierenden Unternehmen, bei denen wir als Kunden vor allem mit dem Produkt als Ergebnis der Prozesse zu tun haben, erleben wir einen Großteil der Dienstleistungsprozesse direkt mit. Die Bedeutung der Geschäftsprozesse ist daher vielleicht noch größer als in Produktionsunternehmen. Trotzdem gibt es vergleichsweise wenig Literatur, die sich speziell mit der Prozessgestaltung in der Dienstleistungsbranche befasst. Das Buch „Prozessorganisation in Dienstleistungsunternehmen“ (Anzeige) von Sabine Fließ ist einer dieser wenigen Titel.
Vom Geschäftsprozess zum Workflow
Kostenloses Paper zum Download
In den Hochglanzbroschühren mancher BPMS-Hersteller liest es sich so schön: Künftig müssen nur noch die Fachanwender ihre Abläufe modellieren, und auf Knopfdruck steht eine fertige Workflow-Anwendung zur Verfügung. Ist dies tatsächlich realistisch? Wie weit ist der Weg von aus fachlicher Sicht erstellten Geschäftsprozessmodellen bis zu einem ausführbaren Workflow? Ich habe es einmal anhand eines konkreten Beispiels anhand der kostenfrei verfügbaren Community Edition des Systems Intalio|BPMS ausprobiert.
Wie wird BPMN genutzt?
BPMN, die von der OMG (Object Management Group) standardisierte Business Process Modeling Notation, erfährt viel Aufmerksamkeit. Liegt mit ihr doch zum ersten Mal ein Standard für die grafische Darstellung von Prozessmodellen vor, der sich sowohl an fachlich orientierte Modellierer als auch an Workflow-Modellierer richtet. Aber jenseits allen Medienrummels: Wird die BPMN tatsächlich genutzt? Und wie wird sie eingesetzt? Insgesamt 59o Modellierer nahmen im vergangenen Jahr an einer Umfrage teil, die von der australischen Queensland University of Technology durchgeführt wurde. Die Ergebnisse wurden jetzt in einem Whitepaper von Jan Recker zusammengefasst.
Blogs und Studien zum Change Management
Heute nur ein kurzer Hinweis auf zwei interessante Blogs zum Thema Change Management, auf dessen zentrale Bedeutung in allen Projekten zur Prozessveränderung gar nicht oft genug hingewiesen werden kann (auch wenn „harte“ Themen wie Workflow Management oder Prozessmodellierung oftmals mehr Beachtung finden):
Change 2.0: Dieser Blog begleitet ein Forschungsprojekt an der Universität Stuttgart, bei dem es um den Einsatz von neuen Medien und Web 2.0-Technologien im Change Management geht. Der neueste Beitrag
Von Null auf Workflow
Einfach einmal ein Workflow oder Business Process Management-System (BPMS) ausprobieren, um Erfahrungen mit dieser Technologie zu sammeln? Das ist nicht leicht. Kommerzielle Systeme sind nicht so ohne weiteres verfügbar. Meist erfordern solche Systeme zudem eine aufwändige Installation auf einem Server. Im Open Source-Bereich gibt es mittlerweile zwar ebenfalls eine ganze Reihe von leistungsfähigen Systemen, wie z. B. jBPM von JBoss, doch bieten diese meist nur die Kernfunktionalität und erfordern erstmal einige Programmierung, um z. B. eine vernünftige Benutzungsoberfläche zu realisieren.