Mit der Verbreitung von BPM- und Lean-Ansätzen in der Automobilindustrie befasst sich eine Umfrage, die im Rahmen einer Projektarbeit der FH Köln in Zusammenarbeit mit ICP Prof. Mayr durchgeführt wurde. Gefragt wurde zunächst nach dem Einsatz von BPM in verschiedenen Bereichen. Kleine Unternehmen gaben als Haupteinsatzbereiche vor allem „Strategie“ und „Vertrieb/Marketing“ an. Bei großen Unternehmen bilden Produktion und Innovation die Schwerpunkte. In den Supportbereichen kommen BPM-Methoden hauptsächlich im Controlling und im Finanzwesen zum Einsatz, bei großen Unternehmen auch in der IT.
Monat: Juli 2009
Mittelstandslösungen für BPM
Die Initiative Mittelstand vergibt jedes Jahr den Innovationspreis IT für Produkte und Lösungen, die nicht nur besonders innovativ sind, sondern speziell auch die besonderen Belange des Mittelstands berücksichtigen. Insgesamt gibt es 34 Kategorien, darunter auch das Thema BPM. Die in jeder Kategorie am besten bewerteten Einreichungen sind in kleinen Broschüren zusammengefasst worden, die auch online … Weiterlesen
Software AG kauft IDS Scheer
Das hat ja für einigen Wirbel gesorgt (z. B. hier und hier), und auch ich war heute morgen recht überrascht, als ich es in der Zeitung las. Als ehemaliger IDS-Mitarbeiter, der die Firma schon kannte als sie noch ganz klein war und ARIS gerade erst erfunden war, finde ich es schon ein wenig schade, dass die Erfolgsgeschichte als unabhängiges Unternehmen nun zu Ende geht. Es gibt sicherlich kaum ein Unternehmen
Buchbesprechung: Prozesstheorie – Analyse, Organisation und System

Der Prozessbegriff in dem Buch Prozesstheorie: Analyse, Organisation und System (Anzeige) ist wesentlich umfassender als die in der Organisationslehre und Wirtschaftsinformatik gebräuchliche Auffassung von Geschäftsprozessen. Neben den durchgeführten Schritten und Regeln gibt es noch viele weitere Aspekte im Zusammenhang mit Prozessen, wie z. B. das kulturelle Umfeld, die Kommunikation und Wahrnehmung der Beteiligten und das soziale Umfeld. Vor diesem Hintergrund kritisiert der Autor die gängigen Beschreibungen von Geschäftsprozessen als unzureichend und die Vorgabe genau definierter und durch Informationssysteme ausgeführter Abläufe als nicht unbedingt erfolgversprechend für die zukünftige Gestaltung von Organisationen.
Mangelnde Prozessorientierung beim IT-Outsourcing
Mit der zunehmenden Auslagerung von IT-Aktivitäten (aber auch anderen Aufgaben) verlaufen viele Prozesse, die sich früher komplett im eigenen Unternehmen befanden, über Unternehmensgrenzen hinweg. Um so wichtiger ist es, die gemeinsamen Prozesse und ihre Schnitstellen sauber zu beschreiben und zu überwachen. Laut einer von der Firma exagon durchgeführten Studie, bei der 200 Unternehmen befragt wurden, hapert es daran jedoch vielerorts. So verfügen überhaupt nur 11% über differenzierte und einheitliche Beschreibungen der betreffenden Prozesse. Auch die Verantwortlichkeiten für die Schnittstellen zu den Providern sind lediglich bei 22% der antwortenden Unternehmen entweder übergreifend koordiniert oder komplett in einer Hand. 32% verlassen sich gar darauf, dass der Dienstleister dies regelt.
Prozessmanagement – Ein Leitfaden zur prozessorientierten Organisationsgestaltung

Bereits in der sechsten Auflage liegt das von Becker, Kugeler und Rosemann herausgegebene Buch „Prozessmanagement: Ein Leitfaden zur prozessorientierten Organisationsgestaltung“ (Anzeige) vor. Das insgesamt 700 Seiten umfassende Werk ist in drei Teile gegliedert. Teil A, „Prozessorientierte Organisationsgestaltung“ erläutert die Grundlagen der Prozessorientierung und die Vorgehensweise zur Neugestaltung der Geschäftsprozesse im Unternehmen. Die Anwendung dieser Vorgehensweise wird anhand eines realen Projekts erläutert, das bei der Firma DeTe Immobilien (heute Strabag) durchgeführt wurde.