ARIS lernt BPMN

Bis vor Kurzem fristete die BPMN bei ARIS eher ein Schattendasein. Zwar gab es BPMN-Diagramme, diese waren aber nicht besonders komfortabel und wurden eher für die ausführungsnahe Modellierung propagiert. Für die fachliche Modellierung werden nach wie vor hauptsächlich EPKs eingesetzt. Pünktlich zur CeBIT taucht die BPMN aber an allen Fronten verstärkt auf. Fast unbemerkt wurden für ARIS Business Architect/Business Designer mit einem Service Release neue BPMN 2.0-Diagramme ausgerollt. Unter anderem findet sich hier auch das mit der neuen Version des Standards eingeführte Konversationsdiagramm, nicht aber das Choreographiediagramm. Zudem wurden einige Features eingeführt, die ein flüssigeres Modellieren ermöglichen.

Gute Nachrichten auch

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BPMN 2.0-Buch jetzt in Englisch

So, jetzt ist das BPMN 2.0-Buch auch auf Englisch verfügbar und bei Amazon in USA und UK gelistet. Am Anfang wird es wohl die bei on-demand-Büchern üblichen Hinweise geben, dass es derzeit noch nicht lieferbar ist oder dass es ziemlich lange dauert. Das spielt sich dann aber bald ein. Hier ist die Homepage zum englischen … Weiterlesen

Praxishandbuch BPMN

Cover Praxishandbuch BPMN

Es ist erfreulich, dass mittlerweile weitere deutschsprachige BPMN-Bücher auf dem Markt erscheinen, nimmt doch das Interesse an dieser Standardnotation nach wie vor zu. Doch die Kenntnis der Notation alleine genügt nicht, und so konstatieren die Autoren, dass praktisch alle BPMN-Nutzer vielfältige Probleme bei der richtigen Anwendung der BPMN haben. Die Tatsache, dass die Bedeutung der BPMN-Elemente recht exakt definiert ist, ist durchaus ein Vorteil gegenüber anderen Notationen. Andererseits ist es oftmals schwierig, verständliche und übersichtliche Modelle zu erstellen, da die korrekte und vollständige Darstellung gemäß BPMN oftmals recht viele Details erfordert.

Aus ihrer praktischen Erfahrung heraus

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BPMN 2.0: Einteilung der vielen Modellelemente

Die BPMN ist mittlerweile recht umfangreich geworden, auch mit der Version 2.0 kommen wieder einige neue Elemente hinzu. Die meisten Modellierer nutzen nur einen kleinen Teil der gesamten Palette. Von daher liegt es nahe, den empfohlenen Sprachumfang für unterschiedliche Einsatzzwecke einzugrenzen. Wer beispielsweise nur einfache interne Abläufe skizzieren möchte, benötigt meist keine Kollaborationen oder angeheftete Zwischenereignisse. Robert Shapiro, der sowohl bei der Entwicklung der BPMN als auch der Workflow Management Coalition (die das Austauschformat XPDL entwickelt hat), hat kürzlich in einem Webinar (hier die Folien) eine Unterteilung der BPMN-Konstrukte in „Einfach“ (Simple), „Beschreibend“ (Descriptive), „DODAF“ und „Komplett“ (Complete) vorgeschlagen. Möglicherweise soll eine derartige Einteilung in die BPMN-Spezifikation übernommen werden. Dies hätte insbesondere den Vorteil, dass Toolhersteller, die nicht die gesamte Notation unterstützen, sich auf eine dieser Klassen beziehen könnten. Dann weiß man sofort, welche Elemente ein bestimmtes Tool umfasst.

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