Sandy Kemsley über strukturierte und unstrukturierte Prozesse

31. August 2011

Ein Highlight der BPM 2011 war sicherlich die Keynote von Sandy Kemsley, die durch ihr empfehlenswertes Blog Column 2 in BPM-Kreisen einen großen Bekanntheitsgrad genießt. Sie beschäftigte sich mit der verstärkten Bedeutung unstrukturierter, wissensintensiver Prozesse. Zum Teil beobachtet sie unter Herstellern ein „Lagerdenken“ mit herkömmlichen Workflowsystemen zur Unterstützung stark strukturierter Prozesse auf der einen Seite, und den Vertretern des Adaptiven Case Management für nicht genau vorhersehbarer Prozesse auf der anderen Seite. In Wahrheit gibt es aber zwischen den beiden Extremen ein ganzes Kontinuum von Prozessen mit unterschiedlich stark strukturierten Anteilen. Daher ist eine Integration der Methoden und Werkzeuge für diese verschiedenen Prozesstypen erforderlich. Sandy Kemsley stellte der versammelten Forschergemeinde die hierbei aus ihrer Sicht ungelösten Probleme in den Bereichen Modellierung, Management und „Run Time User Interface“ vor. Das „Run Time User Interface“ bezieht sich auf die geeignete Gestaltung der Benutzeroberfläche um den Mitarbeitern bei der Prozessdurchführungen Anpassungen und Änderungen ihrer Prozesse zu ermöglichen. Der Foliensatz findet sich ebenfalls in Sandy Kemleys Blog.

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Eine Reaktion zu “Sandy Kemsley über strukturierte und unstrukturierte Prozesse”

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