Grundkurs Geschäftsprozessmanagement in der achten Auflage erschienen

18. April 2017 - 17:11 Uhr

Kürzlich ist das etablierte Lehrbuch von meinem Kollegen Andreas Gadatsch in der achten Auflage erschienen, die gründlich überarbeitet worden ist.

Lag der Schwerpunkt bisher auf der Modellierung und dem Einsatz von ERP-Systemen, wird nun der gesamte BPM-Lebenszyklus von der Strategie über die fachliche Modellierung und technische Umsetzung bis zum übergreifenden Prozesscontrolling abgedeckt.

Zudem wurden aktuelle Fragestellungen aufgenommen, wie Digitalisierung, Industrie 4.0, Big Data und Cloud Computing. Weiterlesen »

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Praxistage zum Prozess- und IT-Management

12. April 2017 - 09:13 Uhr

Für den 30. und 31. Mai gibt es in Höhr-Grenzhausen bei Koblenz wieder Gelegenheit, sich über Praxiserfahrungen und aktuelle Entwicklungen im Umfeld des Prozessmanagements zu informieren und aktiv auszutauschen. Am ersten Tag steht eine Reihe von Anwenderberichten auf dem Programm, unter anderem zwei Keynotes der CIOs von BASF und der Messe Frankfurt. Am zweiten Tag findet eine Praxiswerkstatt zu den Themen Agilität und Digitale Transformation statt. Die Teilnehmer erwartet ein Format mit Impulsvorträgen, Workhops und Open Space.
Weitere Informationen zu den beiden getrennt buchbaren Veranstaltungen gibt es auf der Homepage des Veranstalters.

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Agilität und Prozessmanagement – wie passt das zusammen?

20. März 2017 - 09:50 Uhr

„Brauchen wir noch Prozesse oder arbeiten wir jetzt alle agil?“ lautet die etwas provozierende Frage im Titel eines kürzlich erschienen Whitepapers aus dem Hause BPM&O. Es dürfte nicht verwundern, dass die Autoren als erfahrene Prozessmanagement-Experten darlegen, dass agile Methoden und Vorgehensweisen keine Alternativen zum durchgängigen Management der Geschäftsprozesse darstellen. Agile Ansätze können aber in vielen Bereichen des Prozessmanagements nutzbringend eingesetzt werden und zur Ergänzung und Weiterentwicklung herkömmlich genutzter Methoden dienen.

Interessant an dem Whitepaper ist vor allem, dass die verschiedenen Bereiche des Prozessmanagements systematisch daraufhin untersucht wurden, wie und an welchen Stellen agile Prinzipien angewandt werden können. Zudem Weiterlesen »

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DMN-Entscheidungslogik in Signavio modellieren und ausführen

1. März 2017 - 16:02 Uhr

Kürzlich bin ich endlich einmal dazu gekommen, mich mit der Modellierung von Entscheidungslogik in Signavio zu beschäftigen. Seit die Object Management-Group (OMG) den Standard „Decision Model and Notation“ (DMN) veröffentlicht hat, gewinnt das Thema zunehmend an Interesse. Und auch die Modellierungsplattform von Signavio nutzt diesen Standard in Kombination mit BPMN zur Modellierung von Entscheidungen in Prozessen. Indem man die Entscheidungsregeln aus den Prozessmodellen auslagert, werden diese Regeln explizit dargestellt. Dadurch können sie besser gepflegt werden, und zwar auch von Fachanwendern. Weiterlesen »

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Lesenswerte Studie zu Prozessmanagement und Digitaler Transformation

17. Januar 2017 - 11:18 Uhr

Welche Rolle spielt das Prozessmanagement für die digitale Transformation von Unternehmen? Diese Frage untersuchten Wissenschaftler der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in ihrer diesjährigen Studie zum Business Process Management. Zwar wird immer wieder betont, dass erfolgreiche Digitalisierungsprojekte nicht ohne optimal darauf abgestimmt Geschäftsprozesse funktionieren, doch scheinen sich die meisten Prozessmanagement-Aktivitäten nach wie vor eher um die Effizienz interner Prozesse als etwa um das Kundenerlebnis zu kümmern. Und in der Tat wird Effizienz von einem sehr großen Teil der in der Studie Befragten als Zielsetzung des Prozessmanagements genannt. Die wichtigste Motivation stellt aber das Erreichen einer hohen Transparenz dar. Und auch die Kundenzufriedenheit gewinnt als Prozessmanagement-Ziel an Bedeutung. Sie wird mittlerweile ähnlich hoch priorisiert wie die Effizienz. Weiterlesen »

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Wie entwickelt man Prozesslandkarten?

6. Januar 2017 - 10:21 Uhr

Prozesslandkarten sind ein häufig genutztes Werkzeug zur Strukturierung der Abläufe eines Unternehmens. Aber wie entwickelt man eine Prozesslandkarte? Und was macht eine gute Prozesslandkarte aus? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Artikel „Prozesslandkarten entwickeln – Vorgehen, Qualitätskriterien und Nutzen“ von Appelfeller, Boentert und Laumann, der in der Zeitschrift Führung und Organisation (zfo), Ausgabe 6/2016, erschienen ist.

In der Literatur finden sich insgesamt fünf idealtypische Ansätze für die Entwicklung einer Prozesslandkarte:  Weiterlesen »

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Flexible Case Management-Systeme werden noch wenig genutzt

28. Dezember 2016 - 15:42 Uhr

Business Process Management-Systeme (BPMS) eignen sich mit ihrem modellbasierten Ansatz nach Meinung der Gartner-Group gut als Basis für Case Management-Frameworks (CMF) zur Unterstützung schwach strukturierter, wissensintensiver Prozesse. Und so widmen die Analysten eigens einen ihrer „Magic Quadrant“-Reports den BPM-Plattform-basierten CMFs. Die BPMS-Hersteller stehen mit ihren Case Management-Modulen u. a. in Konkurrenz mit Anbietern von Systemen für Enterprise Content Management (ECM) oder Customer Relationship Management (CRM), die ihre Produkte ebenfalls um Case Management-Funktionalitäten angereichert haben. Weiterlesen »

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BPMN-Praxishandbuch um CMMN und DMN erweitert

12. Dezember 2016 - 10:13 Uhr

Das Praxishandbuch BPMN der camunda-Gründer Jakob Freund und Bernd Rücker liegt sein kurzem in der fünften Auflage vor. Als wesentliche Neuerungen sind kompakte Beschreibungen der beiden neueren Standards aus dem BPMN-Umfeld hinzugekommen. Dabei handelt es sich zum einen um „Case Management Model and Notation“ (CMMN) zur Beschreibung schwach strukturierter, flexibler Fallbearbeitungen, zum anderen um „Decision Model and Notation“ zur Modellierung und Spezifikation von Entscheidungslogik. Dabei werden nicht nur die Standards und ihre Notationselemente selbst beschrieben, sondern auch das sinnvolle Zusammenspiel der drei Notationen. So können sich stark strukturierte BPMN-Prozesse und flexible, in CMMN beschriebene, Fallbearbeitungen gegenseitig auslösen. Wo komplexere Entscheidungen anstehen, kann es sowohl in BPMN- als auch in CMMN-Modellen hilfreich sein, auf Entscheidungsdiagramme und -tabellen gemäß DMN zu verweisen. Weiterlesen »

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Paper zum Download: Jetzt kommen die Roboter und automatisieren die Prozesse

10. November 2016 - 12:43 Uhr

Das Thema Prozessautomatisierung war in der Vergangenheit untrennbar verknüpft mit Workflow- oder Business Process Management-Systemen (BPMS). In jüngerer Zeit macht jedoch ein neuer Ansatz von sich reden: Robotic Process Automation (RPA). Anstelle umfangreicher Automatisierungsprozesse werden Software-Roboter installiert, die einfach die vorhandenen Benutzungsoberflächen verwenden und daher keine tiefergehende Integration benötigen. In Fallstudien wird von immensen Einsparungen berichtet – auch gegenüber vergleichbaren Integrationsprojekten auf Basis herkömmlicher BPM-Systeme. Grund genug, sich einmal genauer mit RPA zu beschäftigen.

Mein Paper „Robotic Process Automation – Neue Perspektiven für die Prozessautomatisierung“ beleuchtet den RPA-Ansatz. Es werden die typischen Merkmale von RPA-Systemen erläutert, mögliche Einsatzbereiche aufgezeigt, Nutzenpotenziale herausgearbeitet und eine Abgrenzung zu anderen Systemen vorgenommen. Ein wichtiger Punkt sind die zu erwartenden Auswirkungen auf Mitarbeiter und Arbeitsplätze. Schließlich wird eine zusammenfassende Einschätzung vorgenommen, und es werden mögliche weitere Entwicklungen diskutiert.

Download: Robotic Process Automation – Neue Perspektiven für die Prozessautomatisierung.

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BPM-Labor ruft zur Teilnahme an Studie „Status Quo Agile“ auf

11. Oktober 2016 - 21:41 Uhr

Bereits zum dritten Mal führt das BPM-Labor an der Hochschule Koblenz die Studie „Status Quo Agile“ zur Verbreitung und zum Nutzen agiler Methoden durch. Als Partner beteiligt sich diesmal neben der Deutschen Gesellschaft für Projektmangement auch die Organisation Scrum.org, die von Ken Schwaber gegründet wurde, einem der Erfinder von Scrum. Thematisch geht es unter anderem um hybride Methoden, die verschiedene Ansätze kombinieren, sowie um Fragen nach der Skalierung agiler Verfahren und Herausforderungen bei ihrer Einführung. Teilnehmen kann jeder, der beruflich oder fachlich mit Projektmanagement und agilen Methoden zu tun hat. Die Umfrage ist unter der Adresse www.status-quo-agile.de bis zum 7. November geöffnet.

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