Paper zum Download: Business Collaboration mit einem BPMS

3. Juni 2011

Nicht zuletzt aufgrund eines Kurses, den ich an der Fachhochschule halte, habe ich mich in letzter Zeit etwas mit dem Open Source-BPMS „Bonita Open Solution“ beschäftigt. Die Studenten sollen in diesem Kurs nicht nur individuelle Prozesse implementieren, sondern auch die Prozesse verschiedener Geschäftspartner miteinander integrieren. Dabei treten natürlich eine Reihe von Fragen auf. Z. B. muss geklärt werden, wie die auszutauschenden Nachrichten aufgebaut sind und wie der Austausch technisch realisiert werden soll. Auch muss beispielsweise darauf geachtet werden, dass die empfangenen Nachrichten den richtigen wartenden Prozessinstanzen zugeordnet werden.

In diesem Zusammenhang ist mal wieder ein Paper entstanden, in dem ich den Entwurf und die Implementierung einer solchen Business Collaboration detailliert beschreibe. Technisch wurde der Nachrichtenaustausch ganz simpel dadurch realisiert, dass jeder Partner seine Nachrichten in eine Datenbanktabelle schreibt, die somit als eine einfache Message Queue genutzt wird. Jeder Partner verfügt außerdem über einen Prozess, der regelmäßig überprüft, ob neue Nachrichten angekommen sind.

Das englischsprachige Paper richtet sich sowohl an Leser, die sich prinzipiell mit der Thematik beschäftigten, als auch an solche, die die Prozesse selbst in Bonita implementieren oder als Anregung für ihre eigenen Implementierungen nutzen wollen. Die entwickelten Prozesse können auch heruntergeladen und in Bonita importiert werden.

Zum Download des Papers

Kategorie: Allgemein, BPMN, BPMS Ein Kommentar »

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Eine Reaktion zu “Paper zum Download: Business Collaboration mit einem BPMS”

  1. Bonita Open Solution macht einen soliden Eindruck « BPM+

    […] Bonita macht einen soliden Eindruck um schnell Prozesse zu erstellen mit denen Daten von A nach B übermittelt werden und bei denen ggf. Benutzerinteraktion notwendig ist. Durch die breite Anzahl an Adaptern sind verschiedene Systeme schnell angebunden. Die Unterstützung von BPMN in der Modellierungsumgebung ist gut. Wobei auf dem Server wird der Prozess zwar in XML abgelegt, dieser entspricht aber nicht dem BPMN 2.0 Schema.  In der kostenfreien Version vermisst man einige Features die beim Einsatz in Unternehmen Zeit und Geld sparen können (Stichpunkt Wiederverwendbarkeit). Der Benutzer GUI fehlen noch ein paar nützliche Features, z.B. das Sortieren, es ist aber grundsätzlich ein nutzbares Produkt. Das habe ich bei anderen kostenfreien Produkten (Community Editionen) schon ganz anders erlebt. Ein schönes Beispiel für die Implementierung eines Prozesses ist auch bei Dr. Thomas Allweyer zu finden (Paper zum Download: Business Collaboration mit einem BPMS). […]