Gartner sieht nicht viel Neues auf dem BPMS-Markt

3. Januar 2018

Im jüngsten Magic Quadrant, den die Analysten von Gartner zum Thema „Intelligent Business Suites“ zusammengetragen haben, findet sich nicht viel Neues. Die Beschreibungen der Fähigkeiten, die derartige Plattformen mitbringen sollten, wurde weitgehend unverändert übernommen.

Diese Liste ist allerdings recht umfassend. Strukturierte und unstrukturierte Prozesse, Prozessanalysen, flexible Anpassung laufender Prozessinstanzen, Internet der Dinge, „Low Code“-Development durch „Citizen Developers“ – es fehlt kaum ein Schlagwort im Zusammenhang mit Prozesstechnologien und Anwendungsentwicklung. Nicht alle Anbieter können bereits heute diese komplette Feature-Palette anbieten. So vermerkt Gartner sogar bei einem der Systeme aus dem „Leader“-Quadranten, dass die Fähigkeiten zur Entscheidungsunterstützung und zur Ereignisverarbeitung bislang noch vergleichsweise beschränkt seien.

Auch beim Ranking der Systeme in dem Quadranten mit den Dimensionen „Ability to Execute“ und „Completeness of Vision“ hat sich nicht viel getan. Es wurden einige Anbieter neu aufgenommen, darunter auch die französische Firma Bonitasoft, deren Community-Edition ich auch für die Prozesse in meinem BPMS-Buch verwendet habe. Die Einordnung von Bonitasoft als Nischenanbieter ist gerechtfertigt, da unter anderem die Prozessanalysefähigkeiten oder auch die Unterstützung von Geschäftsregeln bislang eher schwach ausgeprägt sind.

Download des Analystenreports bei Appian (Registrierung erforderlich)

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