Welches Modellierungswerkzeug?

Marktstudie über Prozessmodellierungs-Tools

Modellierungstools

Wer seine Geschäftsprozesse managen will, muss sie kennen. Auch wenn es noch genug Unternehmen gibt, die ihre Prozesse mit reinen Präsentations- oder Grafiktools bzw. in Form von Texten oder Tabellen erfassen, wird man ab einem gewissen Umfang der Modelle nicht umhin kommen, sich nach einem geeigneten Modellierungstools umzusehen. Bei dieser Auswahl hilft einem die neue Studie des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO). Die Verfasser haben insgesamt 18 Werkzeuge, die im deutschsprachigen Raum verbreitet sind, anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs untersucht.

Weiterlesen

Business Process Management 2008

Prozessmanagement-Forum am 7. und 8. Oktober in Mainz

Zum siebten Mal findet dieses Jahr das vom IIR veranstaltete Business Process Management-Forum statt. Besonders spannend dürften wieder die zahlreichen Praxisvorträge sein. So erläutert Armin Neises von Siegenia-Aubi, wie die Firma eine konsequente Prozessorganisation eingeführt hat. Fauzia Candrian von der Schweizerischen Post PostFinance stellt ihre Erfahrungen mit der BPM/SOA-Entwicklung vor.

Weiterlesen

Kategorien BPM

Von Orchestern und Choreographien

Cover Business Process ManagementUnter den Workflow-Experten scheint es viele musikalische Menschen zu geben. Wie anders wäre die Verwendung von Begriffen wie „Orchestrierung“ und „Choreographie“ zu erklären, mit denen das koordinierte Zusammenspiel verschiedener Services oder der abgestimmte Nachrichtenaustausch zwischen ansonsten unabhängigen Prozessen bezeichnet werden. Beide Begriffe spielen auch im Buch „Business Process Management“ (Anzeige) von Mathias Weske eine wichtige Rolle. Weske ist Professor für Business Process Technology am Hasso Plattner Institut, das an der Universität Potsdam angesiedelt ist.

Daher konzentriert sich sein in Englisch verfasstes Buch auch auf den Technologie-Aspekt des Geschäftsprozessmanagements, insbesondere Business Process Management-Systeme. Hierbei betont er die Notwendigkeit eines gemeinsamen Verständnisses zwischen Fach- und IT-Experten.

Weiterlesen

Elektronisches BPM-Journal

BPM JournalUnter dem Motto „Prozesse – Menschen – Werkzeuge“ steht das „eJournal zum Thema Business Process Management“ des IT Verlags zum Download bereit. „Innovative Ansätze und Denkanstöße“ verspricht der Herausgeber der neuen Veröffentlichung, die künftig viermal im Jahr erscheinen soll.

Die Veröffentlichung verfügt über keine eigene Redaktion, die Artikel stammen alle von Beratern und Vertretern von IT-Anbietern. Insofern

Weiterlesen

Kategorien BPM

Umfrage zur BPMN-Nutzung

Das Blog BPMN.info veranstaltet eine Umfrage zum Einsatz der Business Process Modeling Notation (BPMN). Eingeladen sind nicht nur aktive Nutzer der BPMN, sondern auch Interessenten, die darüber nachdenken, die BPMN zur Modellierung ihrer Geschäftsprozesse zu verwenden. Die Teilnehmer erhalten nicht nur die Umfrage-Ergebnisse, sondern können sich auch ein BPMN-Poster zuschicken lassen. Zur Umfrage geht es hier.

Probleme in Modellen visualisieren

Probleme in Modellen visualisierenProzesse modellieren ist eine Sache, Prozesse analysieren und verbessern eine andere. Wie hilft einem ein Modell dabei, Probleme und Verbesserungspotenziale zu finden? Es gibt natürlich eine Reihe von Analyse-Verfahren auf Basis von Prozessmodellen, wie z. B. die Analyse auf Organisations- und Systembrüche, die Auswertung hinterlegter Kennzahlen, Simulation, Prozesskostenrechnung usw. Daneben eignen sich Prozessmodelle aber auch hervorragend als Kommunikationsgrundlage um Schwachstellen und Änderungsvorschläge im Rahmen eines Workshops mit den Prozessbeteiligten zu erarbeiten.

Weiterlesen

Wiki- und Prozessmanagement – ein Widerspruch?

Cover WikimanagementIn diesem Beitrag habe ich kürzlich das Buch „Wikimanagement. Was Unternehmen von Social Software und Web 2.0 lernen können(Anzeige) von Ayelt Komus und Franziska Wauch vorgestellt. Die Autoren diskutieren unter anderem auch die Anwendung der aufgestellten Erfolgsfaktoren für Social Software-Systeme im Geschäftsprozessmanagement, sowie den Einsatz von Web 2.0-Technologien hierfür. Das betreffende Kapitel wird im Folgenden näher betrachtet.

Ein wesentlicher Grund für die oftmals unbefriedigenden Ergebnisse von Prozessmanagement-Aktivitäten sind die mangelnde Einbindung und Akzeptanz der Mitarbeiter. Daher gilt es gemäß der Wikimanagement-Philosophie eine gemeinsame Vision für das Prozessmanagement zu schaffen. Die Mitarbeiter sollten in die Lage versetzt werden, unter dem gemeinsamen Ziel ihre eigenen Ziele realisieren zu können. Partizipative Ansätze und eine hohe Vertrauenskultur ermöglichen insbesondere die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse durch die beteiligten Mitarbeiter. Eine flexible Regelauslegung

Weiterlesen

Wieso funktioniert Wikipedia?

Cover WikimanagementEigentlich dürfte es Wikipedia überhaupt nicht geben. Noch vor wenigen Jahren hätte man es für unmöglich erklärt, dass rein auf Basis freiwilliger Beiträge ein nennenswertes Lexikon entsteht, dessen Qualität sich mit dem Brockhaus oder der Encyclopedia Britannica messen kann. Aus Prozessmanagement-Sicht ist es ein interessantes Beispiel dafür, dass auch selbst organisierende Strukturen mit sehr leichtgewichtigen Prozessen funktionieren können. Anstelle der klassischen Lexikon-Redaktion mit definierten Prozessen zur Auswahl von Stichworten, zur Recherche und Überprüfung der Inhalte ist eine offene Plattform mit einigen wenigen Regeln getreten.

Ist Wikipedia ein Vorbild für andere Organisationen, z. B. auch kommerzielle Unternehmen? Sicher nicht für alle. Zahlreiche Ideen und Prinzipien eignen sich aber nicht nur für Communities im Web 2.0, sondern auch für herkömmliche Unternehmen. Ayelt Komus und Franziska Wauch haben in Ihrem kürzlich erschienen Buch (Anzeige) dafür den Begriff „Wikimanagement“ geprägt.

Weiterlesen

Status Quo Prozessmanagement 2007 erschienen

Das Kompetenzzentrum für Prozessmanagement hat mit einigen Partnern zum fünften Mal den aktuellen Stand des Prozessmanagements erhoben. 146 Unternehmen aus verschiedenen Branchen mit Schwerpunkten in den Bereichen Finanzdienstleistungen und Industrie haben daran teilgenommen.

Einige Aussagen daraus:

  • Prozessmanagement wird unverändert als wichtig bis sehr wichtig betrachtet (zusammen 99%), 83% sehen künftig eine noch steigende Bedeutung des Themas.
  • Bei 64% ist das Thema nicht oder nur teilweise systematisch mit der Unternehmensstrategie verbunden.

    Weiterlesen

Kategorien BPM

Experten zum Thema BPMN (Teil 2)

Und hier folgen nun die weiteren Teilnehmer unseres Spiels zur Fehlersuche in einem BPMN-Diagramm, die es in die „Hall of Famous Modelers“ geschafft haben:

Klaus Friemelt

Foto Klaus FriemeltIch bin Dozent an der FHS St.Gallen im Bereich Requirements Engineering und Prozessmanagement. Vorher war ich in der Industrie in Consulting Unternehmen zum Prozessmanagement und Anwendungsentwicklung wie auch in einer Schweizer Grossbank tätig.

Wofür setzen Sie die BPMN hauptsächlich ein?
Wird im Rahmen der Lehre eingesetzt um den Studierenden diese neue Methode aufzuzeigen.

Weiterlesen