BPMN Modeling and Reference Guide

Cover BPMN Modeling and Reference GuideDie Autoren des BPMN Modeling and Reference Guide gehören zu den Erfindern der BPMN. Derek Miers, Branchen-Analyst und Technologie-Stratege, war stellvertretender Vorsitzender der mittlerweile mit der OMG fusionierten Business Process Management Initiative (BPMI), wo die BPMN entwickelt wurde. Stephen A. White, BPM-Architekt bei IBM, wird in der BPMN Specification als Hauptautor genannt. Wer wäre also eher berufen, einen Leitfaden für die BPMN-Modellierung zu schreiben?

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert: „Understanding BPMN“ und „BPMN Reference Section“. Der erste Teil „Understanding BPMN“ gibt einen Überblick über die Prozessmodellierung und wichtige Konzepte, wie Orchestrierung, Choreographie und Kollaboration. An einem Beispiel werden anschließend die grundlegenden BPMN-Konstrukte eingeführt.

Interessant ist ein kurzer Abriss der BPMN-Entwicklung. Es wurden zwei z. T. entgegengesetzte Ziele verfolgt:

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Rezension: Microguide BPMN


Cover Microguide BPMN
Bücher zum Thema Prozessmanagement und -modellierung sind oft stark vom Hintergrund der Autoren geprägt. Dies gilt auch für diese Einführung in die Business Process Modeling Notation. Tom Debevoise ist bislang insbesondere als Autor von Büchern über Business Rules bekannt geworden. Rick Geneva ist Prozessberater beim BPMS-Hersteller Intalio. Insofern wird einerseits eine Brücke von der Prozessmodellierung zum Management von Geschäftsregeln geschlagen, andererseits wird die Bedeutung der BPMN-Modellen als Grundlage für die Prozessausführung betont. Die Autoren wollen nicht nur in die Notation selbst einführen, sondern auch Hinweise für die sinnvolle Anwendung geben. Hierzu stellen sie ihr Process Modeling Framework (PMF) vor, das verschiedene Modellierungsebenen mit zunehmendem Detaillierungsgrad vorsieht.

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BPMN für Schweizer E-Government-Prozesse

BPMN SchweizDie BPMN-Spezifikation liefert zwar eine Notation zur grafischen Darstellung von Geschäftsprozessen, doch gibt sie keinerlei Hinweise, wie man die Notation sinnvoll anwendet, um etwa die Prozesslandschaft einer Organisation zu dokumentieren. Welche Elemente der BPMN sollen genutzt werden? Wieviele Modellierungsebenen sollen verwendet werden und welche Details sollen auf welcher Ebene dargestellt werden? Solche Fragen müssen im Vorfeld der Prozessmodellierung geklärt werden. Viele Unternehmen haben hierfür eigene Modellierungsrichtlinien entwickelt. In der Regel handelt es sich dabei jedoch um interne Dokumente. In Veröffentlichungen sucht man daher oft vergebens nach praxisorientierten Beispielen für Prozessmodelle und Modellierungsvorgaben.

Um so erfreulicher, dass die Schweiz ihre Dokumentations- und Modellierungsrichtlinien für E-Government-Prozesse im Internet veröffentlicht hat. Für die Prozessmodellierung wird konsequent auf die BPMN gesetzt: „Diagramme zur Darstellung von organisationsübergreifenden Prozessen werden einheitlich nach dem offenen Standard Business Process Modeling Notation (BPMN), Version 1.1, erstellt.“ (Dokument eCH-0073 Dokumentation öffentlicher Leistungen und Prozesse).

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BPMN Pocket Handbook

Cover BPMN Pocket HandbookDie Aktivität in diesem Blog hat die letzten Wochen etwas unter den Sommertemperaturen gelitten. Immerhin nutzte ich die Gelegenheit, einige Bücher aus dem Umfeld des Prozessmanagements zu lesen. Ich werde sie in nächster Zeit in diesem Blog vorstellen. Im Garten und auf der Liegewiese sind gedruckte Bücher nach wie vor unschlagbar gegenüber e-Books. Mal sehen, wie sich die e-Book-Reader weiterentwickeln. Aber nun zur ersten Buchvorstellung.

Nachdem die Business Process Modeling Notation (BPMN) weiter an Bedeutung gewinnt, sind mittlerweile die ersten Bücher zu diesem Thema erschienen. Bislang alle auf Englisch. Recht handlich ist „BPMN – The Business Process Modeling Notation“ von Patrice Briol, weshalb es auch den Titelzusatz „Pocket Handbook“ trägt.

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Umfrage zur BPMN-Nutzung

Das Blog BPMN.info veranstaltet eine Umfrage zum Einsatz der Business Process Modeling Notation (BPMN). Eingeladen sind nicht nur aktive Nutzer der BPMN, sondern auch Interessenten, die darüber nachdenken, die BPMN zur Modellierung ihrer Geschäftsprozesse zu verwenden. Die Teilnehmer erhalten nicht nur die Umfrage-Ergebnisse, sondern können sich auch ein BPMN-Poster zuschicken lassen. Zur Umfrage geht es hier.

Experten zum Thema BPMN (Teil 2)

Und hier folgen nun die weiteren Teilnehmer unseres Spiels zur Fehlersuche in einem BPMN-Diagramm, die es in die „Hall of Famous Modelers“ geschafft haben:

Klaus Friemelt

Foto Klaus FriemeltIch bin Dozent an der FHS St.Gallen im Bereich Requirements Engineering und Prozessmanagement. Vorher war ich in der Industrie in Consulting Unternehmen zum Prozessmanagement und Anwendungsentwicklung wie auch in einer Schweizer Grossbank tätig.

Wofür setzen Sie die BPMN hauptsächlich ein?
Wird im Rahmen der Lehre eingesetzt um den Studierenden diese neue Methode aufzuzeigen.

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In eigener Sache: BPMN-Seminar

Gemeinsam mit der BPM-Akademie habe ich ein eintägiges Kompaktseminar zur Einführung in die BPMN entwickelt, das vor Kurzem ganz erfolgreich als Inhouse-Seminar bei einem großen Unternehmen gelaufen ist. Ganz aktuell hat sich ein Zusatztermin für ein offenes Seminar ergeben, das ich am 30. Mai in Mainz halte. Hier sind noch einige Plätze frei. Zielgruppe sind Einsteiger, … Weiterlesen

Experten zum Thema BPMN (Teil 1)

Hall of Famous Modelers

Wie im Spiel zur Fehlersuche in einem BPMN-Diagramm angekündigt, erhalten die herausragenden Teilnehmer einen Ehrenplatz in der „Hall of Famous Modelers“ 😉 Da es aber ein bisschen langweilig ist, nur eine Namensliste zu veröffentlichen, habe ich alle Teilnehmer gebeten, ein paar Fragen zum Thema BPMN zu beantworten.

Wir beginnen mit Thomas Niebisch, der nicht nur den letzten bisher noch ungenannten Fehler gepostet, sondern auch einen Vorschlag für ein verbessertes BPMN-Diagramm erstellt hat. Damit hat er sich seinen Ehrenplatz redlich verdient. Das gilt ebenso für Torben Schreiter, der gleich zu Beginn nicht nur ein verbessertes Modell eingeschickt hat, sondern auch praktisch die komplette Fehlerliste. Es folgt Tobias Heubeck, ebenfalls mit Fehlermeldungen und einem verbesserten BPMN-Modell. Im nächsten Beitrag werden die Vorstellungen und BPMN-Einschätzungen von Klaus Friemelt, Jakob Freund und Sebastian Stein veröffentlicht.

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Auf der Suche nach dem korrekten BPMN-Diagramm

Bei dem vor einiger Zeit vorgestellten, fehlerhaften BPMN-Diagramm waren die Leser nicht nur aufgerufen, möglichst viele Fehler zu finden, sondern auch selbst ein verbessertes BPMN-Modell einzusenden. Drei Lösungsvorschläge sind eingegangen, die hier vorgestellt werden. Herzlichen Dank an Torben Schreiter (Vorschlag Nr. 1), Thomas Niebisch (Vorschlag Nr. 2) und Tobias Heubeck (Vorschlag Nr. 3)! Ausgehend von diesen drei Vorschlägen habe ich auch selbst einen Lösungsvorschlag erarbeitet, den ich auch noch etwas genauer erläutern möchte.

Hier erst einmal die drei eingereichten Vorschläge:

 Lösungsvorschlag Nr. 1:

BPMN-Suchbild Lösungsvorschlag 1

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BPMN-Suchbild: Alle Fehler

Fehlerhaftes BPMN-ModellSo, unser kleines Spielchen ist beendet. Es galt, die zahlreichen Fehler zu finden, die in dem nebenstehenden BPMN-Diagramm enthalten sind. Herzlichen Dank für die rege Teilnahme! Wie versprochen werden die Verfasser der besten Beiträge in die Hall of Fame der Modellierung aufgenommen. Hierfür gibt es nächste Woche noch einen eigenen Beitrag, in dem diese ausgewiesenen BPMN-Modellierungsexperten vorgestellt werden. Es wurden auch zwei verbesserte Diagramme eingereicht, die ebenfalls nächste Woche präsentiert werden sollen.

Heute erst einmal die – hoffentlich – komplette Fehlerliste.

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