BPMN-Zertifizierungskurs mit ARIS

BPMN-Prozess in ARISDer von mir mitentwickelte BPMN-Zertifizierungskurs, der seit geraumer Zeit sehr erfolgreich in der Schweiz läuft, kommt Anfang nächsten Jahres auch nach Deutschland. Gemeinsam mit der Firma aproo, die unter anderem zahlreiche Dienstleistungen im ARIS-Umfeld anbietet, wurde der Kurs an die Verwendung mit den ARIS-Modellierungswerkzeugen der Software AG angepasst. Lange Zeit dominierte bei ARIS-Nutzern die Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) als Notation zur Modellierung von Geschäftsprozessen, doch gewinnt die BPMN als alternative oder zusätzliche Darstellungsmethodik auch hier an Bedeutung. ARIS bietet neben der Prozessmodellierung zahlreiche Methoden zur integrierten Modellierung unterschiedlicher Sichten an, wie z. B. Daten, Organisation oder IT-Landschaften. In dem Kurs wird daher auch erläutert, wie sich BPMN-Modelle mit anderen Modelltypen verbinden lassen.

Schwerpunkt der Schulung ist aber die fundierte Einführung in die BPMN selbst.

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Was leisten BPM-Tools für die Überwachung von Geschäftsprozessen?

Cover_Ueberwachung-von-Geschaeftsprozessen_StudieBei der vorliegenden Studie handelt es sich um eine von drei Schwerpunktstudien zu BPM-Tools, die das Stuttgarter Fraunhofer-Institut IAO in diesem Jahr durchgeführt hat. Von den 28 Herstellern, die im vorausgegangenen Marktüberblick vertreten waren, haben sich nur ganze fünf zum Thema „Überwachung von Geschäftsprozessen“ beteiligt. Das ist recht erstaunlich, bergen doch die Überwachung und Auswertung des tatsächlichen Prozessgeschehens ein hohes Potenzial. So können beispielsweise Probleme frühzeitig erkannt, Auslastungen optimiert und Verbesserungsmöglichkeiten aufgedeckt werden. Insbesondere für alle BPMS-Hersteller, die über eine Process Engine verfügen, sind die durch die Prozessautomatisierung eröffneten Auswertungsmöglichkeiten ein wichtiges Verkaufsargument.

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Social BPM-Fähigkeiten von Prozessmanagement-Tools

Cover_Social_BPM_StudieDer Begriff „Social BPM“ ist nicht ganz leicht zu fassen. Angesichts der Verbreitung von sozialen Netzwerken und „Social Software“ im Unternehmen liegt es nahe, dass diese auch sehr nützlich für das Geschäftsprozessmanagement sein können – zumal es bei der Definition und Ausführung von Prozessen praktisch immer erforderlich ist, dass mehrere Beteiligte erfolgreich zusammenarbeiten. Doch welche konkreten Einsatzmöglichkeiten gibt es für Newsfeeds, Kontakte, Kommentarfunktionen, Wikis etc. im Prozessmanagement und welchen Nutzen bringen Sie?

Die Autoren der vorliegenden Studie haben zunächst die bestehenden Potenziale in den unterschiedlichen Phasen des Prozessmanagement-Kreislaufs herausgearbeitet. So bietet Social BPM

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Fraunhofer IAO: Erste von mehreren BPM-Tool-Studien liefert Marktüberblick

BPM-Tools Fraunhofer IAO 2014Gleich vier Marktstudien zu BPM-Tools hat das Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) angekündigt. Die erste, ein allgemeiner Marktüberblick, liegt bereits vor. Sie soll im Laufe des Jahres um Studien zu den Themen Social BPM, Compliance in Geschäftsprozessen und Überwachung von Geschäftsprozessen ergänzt werden. In dem Marktüberblick sind insgesamt 28 Anbieter mit 27 Werkzeugen vertreten. Dabei ist das Teilnehmerfeld recht heterogen. Die Spanne reicht von einfachen Modellierungswerkzeugen bis zu umfangreichen BPM-Suiten inklusive Prozessausführung und ‑monitoring. Auch ein reines Process Mining-Tool ist vertreten.

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Modellierung, Simulation und Ausführung in der Cloud mit IYOPRO

Screenshot IYOPRODer Produktname IYOPRO ist eine Abkürzung von „Improve Your Processes“. Die Cloud-basierte Lösung bietet in der Tat einiges, was bei der Prozessverbesserung sehr nützlich sein kann: Angefangen von der Prozessmodellierung über die Simulation und Prozesskostenrechnung bis zur Prozessausführung.

Bemerkenswert ist insbesondere die nahtlose Integration all dieser Funktionalitäten. Bei vielen anderen Produkten benötigt man mehrere getrennte Komponenten, z. T. gar von verschiedenen Herstellern, um das abzudecken, was in IYOPRO komplett integriert ist. So ist etwa kein gesondertes Deployment auf einen Server erforderlich, um einen Prozess auszuführen, da er sich von Anfang an im integrierten Repository befindet. Der Modelleditor und das Prozessportal für die Prozessausführung lassen sich ebenso über die einheitliche Oberfläche im Browser bedienen wie die Simulation oder das Reporting.

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Kostenloses Tool ermöglicht Modellieren im Browser – online und offline

Screenshot BIC Design Free Web EditionImmer mehr Hersteller von Modellierungstools bieten kostenlose Einsteigerversionen an, die ein unkompliziertes Ausprobieren der Grundfunktionalitäten im Rahmen kleinerer Szenarien ermöglichen. Auch die Bochumer Firma GBTEC hat jetzt eine Free Web Edition ihres Modellierungstools BIC Design veröffentlicht, mit der man nicht nur Prozesse in BPMN oder EPK modellieren kann, sondern auch Wertschöpfungsketten, Organigramme und IT-Landschaften. Daneben gibt es noch Universaldiagramme, in denen man sämtliche Freiheiten hat, beliebige Elemente miteinander zu verbinden. Die Modellierung erfolgt komplett im Browser. Allerdings werden die Modelle nicht wie bei anderen Tools in der Cloud gespeichert, sondern lokal auf dem Computer des Benutzers. Auch wenn der Computer offline ist, kann man weiter modellieren.

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Modellierungstools – Große Unterschiede bei den Total Costs of Ownership

Wie hoch sind die Kosten für die Einführung und Nutzung von Prozessmodellierungsools? Laut dem neu erschienenen BPM&O-Toolmarktmonitor fallen in typischen Projekten bis zehn Personen über fünf Jahre durchschnittlich 8.500 € pro Einzelplatzlizenz an. Das sind 1.700 € pro Jahr. Einbezogen wurden die Aufwände für Installation, Konfiguration, Lizenzen, Wartung und Schulung. Dabei gibt es zwischen den insgesamt 22 untersuchten Toolanbietern große Unterschiede: Die Spanne liegt zwischen 2.000 € und 20.000 € für den betrachteten Fünfjahreszeitraum. Für größere Projekte und Unternehmenslizenzen können sich diese Kosten deutlich reduzieren.

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Prozessmodelle mit camunda share diskutieren

camunda share screenshotEine auf das Wesentliche reduzierte Plattform zur Diskussion von Prozessmodellen bietet die im BPM-Kreisen bestens bekannte Berliner Firma camunda. Im Gegensatz zu vergleichbaren Features verschiedener Modellierungstools, ist camunda share komplett vom Modellierungswerkzeug unabhängig. Einzige Bedingung: Das zu diskutierende Modell muss im BPMN 2.0-Austauschformat vorliegen. Man muss das Modell dann nur noch auf die Plattform hochladen und den Link zum Modell an die gewünschten Diskussionspartner versenden – schon kann die Diskussion beginnen.

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Schneidern Sie sich eine Process App mit dem Process Tailor

Process Tailor„To tailor“ bedeutet „maßschneidern“. Mit dem „Process Tailor“ der Firma Scheer Management kann man Prozessmodelle maßschneidern. Legt ein Unternehmen beispielsweise einen Standardprozess für die Einstellung neuer Mitarbeiter fest, dann können die verschiedenen Landesgesellschaften diesen Standardprozess zurechtschneiden, um ihn an ihre speziellen Anforderungen und Gegebenheiten anpassen. Die entstehenden Varianten stehen nach wie vor in Beziehung zueinander, und bei einer Änderung des Standardprozesses können die maßgeschneiderten Varianten mit Hilfe eines automatischen Vergleichs leicht angepasst werden. Das ist sicherlich ein nützliches Feature für ein Modellierungstool, allerdings noch nichts Spektakuläres.

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Insight 2013: „Model Your World“

In den vergangenen Jahren hat sich die vom Nürnberger Modellierungsspezialisten MID veranstaltete Konferenz „Insight“ zu einer der führenden Konferenzen im Prozessmanagement-Umfeld entwickelt. Vor allem was den Fokus Modellierung angeht, dürfte man kaum eine vergleichbare Veranstaltung im deutschsprachigen Raum finden. In diesem Jahr soll die Insight noch einmal größer werden. Unter anderem stehen Keynotes vom Digitale Welt-Experten Sascha Lobo, Professor Scheer und Stefan Ried von Forrester auf dem Programm.

Bei insgesamt acht parallelen Tracks, u. a. zu Management-Themen, Praxisberichten, Partnerlösungen und wissenschaftlichen Themen, dürfte vielen Teilnehmern die Auswahl schwer fallen. Natürlich gibt es auch wieder Produktinnovationen von MID selbst zu sehen.

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