Archiv für 2015


Business-Objekte, Verträge und Web-basierte Formulare in Bonita 7

18. Dezember 2015 - 13:21 Uhr

Generiertes InitialisierungsformularBei dem BPM-System Bonita, dessen kostenfreie Community Edition ich in der Lehre einsetze, gab es dieses Jahr einen größeren Releasewechsel auf die Version 7. Glücklicherweise funktionieren die zahlreichen, mit Bonita 6 erstellten Beispielprozesse aus meinem BPMS-Buch weiterhin, die man hier herunterladen kann. Zwischenzeitlich hatte ich Gelegenheit, mir die neuen Features näher anzusehen und sie an einem Beispielprozess auszuprobieren. Die wichtigsten Neuerungen sind: Weiterlesen »

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Camunda unterstützt nun den kompletten Dreiklang aus BPMN, CMMN und DMN

14. Dezember 2015 - 11:21 Uhr

BPMN Heatmap in CamundaMit dem jüngsten Release 7.4 unterstützt die Plattform des Berliner Open Source BPM-Spezialisten Camunda neben den Standards BPMN für strukturierte Prozesse und CMMN für das Case Management nun auch DMN (Decision Model and Notation) zur Modellierung komplexer Entscheidungen. Dabei wurde bislang nicht die grafische Notation implementiert, sondern die Entscheidungstabellen als zentrales Element zur Definition von Regeln. Die von Camunda entwickelte Decision Engine kann sowohl standalone genutzt, als auch aus BPMN-Prozessen und CMMN-Fällen heraus aufgerufen werden. Dabei wird eine Historie mitgeführt, so dass sich später nachvollziehen lässt, wie bestimmte Entscheidungen zustande kamen. In der kostenpflichtigen Enterprise Edition ist es außerdem möglich, Regeln live während der Prozessausführung zu editieren. Weiterlesen »

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Die tatsächlich abgelaufenen Prozesse analysieren

1. Dezember 2015 - 16:23 Uhr

Screenshot Disco Process MiningDie Analyse von Geschäftsprozessen wird meist auf Grundlage von Prozessmodellen durchgeführt, die mit Hilfe von Interviews und Workshops erhoben wurden. Diese Modelle stellen somit dar, wie der Prozess nach Ansicht der involvierten Mitarbeiter abläuft. Der tatsächliche Ablauf kann sich jedoch in vielen Fällen deutlich von dieser Idealvorstellung der Beteiligten unterscheiden. Beim Process Mining wertet man daher die Daten der tatsächlich durchgeführten Prozesse aus. Dies setzt voraus, dass der Prozess IT-gestützt abläuft und entsprechende Daten in den verwendeten IT-Systemen vorliegen. Mit Hilfe spezieller Algorithmen und Auswertungstools lassen sich daraus Schwachstellen, Probleme und Abweichungen von den vorgegebenen Prozessen analysieren. Weiterlesen »

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Forrester untersucht BPM-Plattformen für das Digital Business: Geschwindigkeit ist alles

24. November 2015 - 08:51 Uhr

Der neueste BPMS-Marktüberblick aus dem Hause Forrester zielt vor allem auf das Potenzial der BPM-Plattformen zur Umsetzung der viel beschworenen Digitalisierung des Business. Im Fokus steht nicht mehr die Effizienzverbesserung operativer Prozesse, sondern die schnelle Umsetzung von Innovationen, die ein verbessertes Kundenerlebnis ermöglichen. Aus diesem Grund prognostizieren die Analysten auch ein deutliches Wachstum des BPM-Marktes. Laut einer Umfrage sehen die meisten Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Digitalisierungsstrategien als schwierigste Herausforderungen die Qualifikation der Mitarbeiter und den Aufbau geeigneter Prozesse. Bei Letzerem können BPM-Systeme eine wichtige Rolle spielen. Als wichtigste Differenzierungsmerkmale für BPM-Systeme werden die damit mögliche Entwicklungsgeschwindigkeit, leistungsfähige Funktionalitäten zum User Interface Design und das Case Management gesehen.

Mehrfach wird in dem Report das Thema Geschwindigkeit angesprochen. Das herkömmliche Vorgehen zur Prozessoptimierung Weiterlesen »

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Universität Hannover automatisiert die Prozesse des Veranstaltungsmanagements mit kiwiw

13. November 2015 - 11:45 Uhr

Screenshot kiwiwBereits vor längerer Zeit wurde an dieser Stelle über das System kiwiw berichtet, das sich mit seinem auf Zuständen basierenden Ansatz von den aus herkömmlichen BPM-Systemen bekannten Konzepten unterscheidet. Jetzt hatte ich Gelegenheit, mich mit dem kiwiw-Gesschäftsführer Christof Langer über den Einsatz von kiwiw für das Veranstaltungsmanagement an der Leibniz Universität Hannover zu unterhalten.

Neben dem gewöhnlichen Vorlesungsbetrieb finden an jeder Hochschule auch zahlreiche andere Veranstaltungen statt, wie z. B. Vorträge oder Weiterbildungskurse für die Hochschul-Mitarbeiter. Zur Planung und Abwicklung derartiger Veranstaltungen nutzten die verschiedenen Bereiche in der Vergangenheit ganz unterschiedliche Software-Systeme. Diese waren meist funktional ausgerichtet. So gab es etwa unterschiedliche Systeme für die Buchung von Räumen, die Ausstellung von Dozenten-Verträgen oder die Verwaltung der Teilnehmer. Hinzu kamen die üblichen Excel-Listen und Word-Dokumente für Anwesenheitslisten, Teilnahmebestätigungen und vieles mehr. Weiterlesen »

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BPM-Systeme: Große Unterschiede bei Lizenzmodell und Preisen

3. November 2015 - 10:48 Uhr

Cover BPM Toolmarktmonitor BPMSSysteme zur Prozessausführung stehen im Mittelpunkt des neuen BPM-Toolmarktmonitors der BPM&O, an dem ich ebenfalls mitwirken durfte. Im Unterschied zu anderen Studien stellten wir darin nicht die Funktionalitäten oder die Eignung für bestimmte Szenarien in den Vordergrund. Stattdessen konzentrierten wir uns auf Themen wie Technologien, Skalierbarkeit, Lizenzmodelle und Preise. An der Studie beteiligten sich insgesamt 16 BPMS-Hersteller, die im deutschsprachigen Raum aktiv sind.

Bei den eingesetzten Technologien dominieren Java und JavaScript. Da man bei der Automatisierung von Prozessen meist nicht komplett um etwas Programmierarbeit herumkommt, ist es nützlich, wenn man Entwickler im Haus hat, die die für das BPMS benötigten Sprachen beherrschen. Zwar verfolgen sieben Hersteller einen Zero Coding-Ansatz, doch sehen auch sie in der Regel Möglichkeiten vor, komplexe, nicht im Standard abgedeckte Problemstellungen mittels Programmcode zu lösen. Alle Hersteller bieten eine On Premise-Installation ihrer Software an, die meisten auch verschiedene Arten von Cloud-Lösungen. Weiterlesen »

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Was verdient man im Prozessmanagement?

22. Oktober 2015 - 12:01 Uhr

Knapp 70.000 € pro Jahr beträgt das durchschnittliche Grundgehalt der Teilnehmer an der BPM Gehaltsstudie 2015. Hinzu kommt ein Bonus von gut 8000 €. Die meisten Prozessmanagement-Profis verfügen über einen Hochschulabschluss. 42% von ihnen arbeiten im zentralen Prozessmanagement, häufig sind sie als Prozessmanagement-Berater oder Prozessmanager tätig. Besonders hohe Gehälter werden in der Branche Gesundheit und Pharma gezahlt. Die männlichen Teilnehmer verdienen mehr als ihre weiblichen Kolleginnen, und erwartungsgemäß steigt das Einkommen mit der Berufserfahrung. Interessanterweise verdienen Hochschulabsolventen weniger als Studienteilnehmer mit einer Berufsausbildung. Und es spielt auch keine wesentliche Rolle, ob man eher mit strategischen oder mit operativen Aufgaben zu tun hat. Die von BPM&O herausgegebene Studie kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

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3. IT-Radar-Umfrage gestartet

20. Oktober 2015 - 13:41 Uhr

Im etwa zweijährigem Rhythmus führen die Professoren Gadatsch (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) und Komus (Hochschule Koblenz) die Umfrage „IT-Radar für BPM und ERP“ durch. Untersucht wird, welche Rollen unterschiedliche Einzelthemen aus Sicht von Anwendern, Anbietern und Wissenschaft haben. Welche in der Presse diskutierten Hype-Themen werden als wirklich wichtig betrachtet? Welche sind schon wieder out? Oder bestimmen eher klassische Dauerbrenner-Themen den Alltag von Prozess- und IT-Managern? Mitmachen kann jeder, der sich beruflich mit Prozessmanagement, IT- oder ERP-Management beschäftigt. Die Teilnehmer erhalten als erste den ausführlichen Ergebnisbericht sowie Sonderauswertungen. Zur Umfrage, deren Beantwortung nur wenige Minuten dauert, geht es hier.

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EAM-Tools erweitern ihren Fokus

14. Oktober 2015 - 14:43 Uhr

Die meisten Tools für das Enterprise Architecture Management (EAM) haben ihren Fokus in den vergangenen Jahren deutlich erweitert, u. a. in Richtung Strategie und Portfolio Management. In den Bereichen Modellierung, Visualisierung und methodischen Frameworks gibt es kaum noch Differenzierungsmöglichkeiten. Diese Einschätzung findet sich in einer aktuellen Studie der Firma Forrester. Angesichts zunehmender Anforderungen hinsichtlich der Digitalisierung von Unternehmen und einer aktiven Gestaltung der Kundenerfahrung benötigen Enterprise Architekten neue Tools, um mit wichtigen Stakeholdern zusammenzuarbeiten und nützliche Erkenntnisse zu gewinnen. Weiterlesen »

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BPMN – 3. Auflage als eBook

8. Oktober 2015 - 11:05 Uhr

BPMN 2.0 - 3. Auflage - Bild 183pxEs hat etwas gedauert, aber mittlerweile liegt die 3. Auflage meines BPMN-Buchs auch als eBook vor und kann über die Online-Buchhändler bezogen werden. Auch beim Printbuch liefert BoD nur noch die neueste Auflage aus. Da aber einige Online-Stores noch Exemplare der zweiten Auflage haben, muss man trotzdem auf das Erscheinungsjahr oder die ISBN achten. Neu in der dritten Auflage ist ein Kapitel mit Modellierungsmustern zu typischen Sachverhalte und häufig auftretenden Problemstellungen.
Weitere Infos zum Buch.

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