Positive BPM-Resultate, aber Unzufriedenheit mit Umsetzungsgrad

Über die Hälfte der für die BPM-Studie der Beratungsfirma BearingPoint befragten Unternehmen betreibt Prozessmanagement als kontinuierliche Aktivität und nicht mehr nur in Form von Einzelprojekten. Die meisten sind aber noch unzufrieden: 74% bezeichneten den Umsetzungsgrad als „gering“ oder „sehr gering“. So haben über zwei Drittel keine klaren strategischen Ziele für ihre BPM-Initiative formuliert. Und nur 38% nutzen bislang ein professionelles BPM-Tool.

Immerhin können 72% konkret messbaren Nutzen nachweisen,

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BPMN – eingesetzt zur Dokumentation, weniger zur Ausführung

Als Haupteinsatzzwecke der Standardnotation BPMN wurden in einer Kurzumfrage der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg vor allem die Dokumentation und die Optimierung der Geschäftsprozesse genannt. Die Ausführung von BPMN-Modellen mit Hilfe von Process Engines ist bislang nur bei wenigen der Befragten ein Thema. Modelliert werden im Bereich der Kernprozesse vor allem Produktions-, Einkaufs- und Vertriebsprozesse. Bei den Unterstützungsprozessen kommt die Notation schwerpunktmäßig in den Bereichen IT, aber auch Finanz- und Personalmanagement zum Einsatz.

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Der Prozessmanagement-Reifegrad wächst

Alle zwei Jahre wird die BPM-Umfrage von BPTrends durchgeführt. Jetzt sind die Ergebnisse der vierten Befragung erschienen, wobei insbesondere der Vergleich der Ergebnisse seit 2005 interessant ist. Die Autoren der Studie lesen aus ihren Zahlen erstmals eine deutliche Veränderung hinsichtlich des Prozessmanagement-Reifegrades heraus. Es scheint mehr Unternehmen zu geben, die ein konsequentes unternehmensweites Prozessmanagement betreiben.

Um Aussagen über den Reifegrad machen zu können, wurden die Teilnehmer befragt, ob und in welchem Maße in ihrem Unternehmen bestimmte Prozessmanagement-Praktiken umgesetzt werden, wie z. B. aktualisierte Prozessdokumentationen, standardisierte Prozesse, Prozessmanagement-Ausbildung, oder die Nutzung von Performance-Daten für die Prozess-Steuerung.

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Mit der Qualität im Prozessmanagement ist es nicht immer gut bestellt

Das Qualitätsmanagement ist kaum aus einer Firma wegzudenken. Und die Bedeutung der Prozesse zum Erreichen einer hohen Produkt- oder Dienstleistungsqualität ist unbestritten. Wie aber sieht es mit der Qualität des Prozessmanagements selbst aus? Dieser Frage sind Ayelt Komus vom BPM-Labor der FH Koblenz und Thomas Olbrich von der Firma Taraneon nachgegangen. In Ihrer Studie, an der 150 Unternehmen aus Deutschland und den USA teilnahmen, fragten sie beispielsweise, wie viele Fehler neu entwickelte oder geänderte Prozesse noch haben, wenn sie live gehen, und wie hoch der Aufwand zur Fehlerkorrektur ist.

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Aktuelle Studien zu Prozess- und Peformance-Management

Einmal mehr bestätigt die Studie „Zukunftsthema Geschäftsprozessmanagement“ von PwC und der Universität Würzburg, dass die meisten Unternehmen zwar die Bedeutung der Prozesse für den Unternehmenserfolg betonen, aber nur ein kleiner Teil von ihnen bereits ein effizientes Prozessmanagement aufgebaut hat. Nur fünf Prozent der 239 befragten Führungskräfte aus Deutschland und Österreich schätzten den Entwicklungsstand ihres eigenen Geschäftsprozessmanagements als sehr weit entwickelt ein. Diese Zahl liegt ganz nahe an den sieben Prozent, die sich in der kürzlich hier besprochenen Studie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften selbst bereits einen hohen BPM-Reifegrad attestierten. Im Branchenvergleich liegt die Energiewirtschaft vorn. Hier gaben elf Prozent an, das Prozessmanagement sei „sehr weit entwickelt“, wohingegen im Handel und der Chemieindustrie keiner der Befragten seinem Unternehmen derart gut positioniert sah.

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Neue Studie bestätigt begrenzte BPM-Umsetzung

Nur 7% der Teilnehmer einer Studie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften haben laut eigener Einschätzung bereits einen recht hohen BPM-Reifegrad erreicht („Richtlinien und Methoden größtenteils eingeführt sowie kontinuierliche Verbesserung größtenteils etabliert“). An der Studie, die bereits von Martin Bartonitz auf dem Saperion Blog diskutiert worden ist, haben 219 Personen aus unterschiedlichen Unternehmen im deutschsprachigen Raum teilgenommen. Als Haupthindernis für die Einführung von BPM wurde – wie auch schon in anderen Studien – die fehlende Unterstützung durch das Führungsteam genannt.

Bei nur 14% der Befragten werden die Geschäftsprozesse mehrheitlich oder vollständig von der Unternehmensstrategie abgeleitet.

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Forrester über ESBs: Open Source ernst zu nehmende Option

Die Marktforscher von Forrester bewerteten in ihrer diesjährigen Studie über Enterprise Service Bus-Software insgesamt 11 Produkte. Als Enterprise Service Bus (ESB) werden Middleware-Plattformen bezeichnet, die zur Verbindung verschiedener Systeme und Services eingesetzt werden und damit eine zentrale Rolle in vielen SOA/BPM-Implementierungen spielen. Sie sollten laut Forrester u.a. verschiedene Nachrichtenstandards und Komunikationsprotokolle unterstützen, Ressourcen dynamisch bereitstellen und Datentransformationen durchführen können.

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Pragmatische Ansätze sind Best Practice im BPM

Titel BPM Bes PracticeEs ist nicht der erste Sammelband mit Praxisberichten über erfolgreiche BPM-Initiativen. Doch das neu erschienene Werk „BPM Best Practice“ unterscheidet sich von anderen Sammelbänden. Denn Ayelt Komus, Professor an der FH Koblenz, verwendet den Begriff „Best Practice“ nicht als Schlagwort, sondern hat in einer Studie selbst untersucht, was gute Prozessmanagement-Praxis tatsächlich bedeutet. Die meisten Studien zum BPM verwenden Fragebögen im Internet, die von den Teilnehmern selbst ausgefüllt werden. Hierbei haben die Organisatoren nur begrenzt Einfluss auf die Zusammensetzung der Teilnehmer. Ebenso wenig ist es möglich, auf die individuelle Situation einzelner Unternehmen einzugehen. Komus hat daher einen anderen Ansatz gewählt: Er befragte eine Reihe von Unternehmen in persönlichen Interviews.

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Prozessmanagement braucht langen Atem

Cover Status Quo Prozessmanagement 2011Das Thema Prozessmanagement gewinnt nach wie vor an Bedeutung, doch die konsequente unternehmensweite Umsetzung ist eher selten. Das geht aus der aktuellen Umfrage Status Quo Prozessmanagement 2010/2011 hervor, die die BPM&O GmbH zusammen mit der FH Bonn-Rhein-Sieg und der EBS Universität durchgeführt hat. Von den 211 Teilnehmern, von denen über 90% Praxiserfahrung im Prozessmanagement haben, erwarten 75%, das dieses Thema künftig noch wichtiger wird. Allerdings geben 70% an, dass in ihrem Unternehmen die Prozesse gar nicht oder nur teilweise systematisch mit der Unternehmensstrategie verbunden sind. Die Rolle des Chief Process Officers (CPO) existiert nur

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Studie über BPMN-Tools: Modellierung und Ausführung

Cover IAO-Studie Business Process Modeling 2010Die Studie des Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) unterscheidet sich in der Vorgehensweise von typischen Studien über Modellierungstools. Anstatt möglichst viele Tools hinsichtlich der angebotenen Features zu bewerten, untersuchten die Autoren ausgewählte Tools anhand eines konkreten Fallbeispiels. Auf diese Weise kann man nicht so viele Werkzeuge bewerten, und es werden auch nicht alle angebotenen Funktionalitäten getestet. Andererseits gewinnt man ein wesentlich besseres Verständnis der dem jeweiligen Tool zugrunde liegenden Methodik und der erforderlichen Vorgehensweise. Viele Probleme  treten eben erst auf, wenn man eine Software ganz praktisch einsetzt.

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