Wozu kann man Unterprozesse in BPMN verwenden?

Mit dem Nutzen und den Einsatz von Unterprozessen in BPMN-Modellen habe ich mich in diesem zweiteiligen Beitrag auseinandergesetzt, der im Blog von Roxtra erschienen ist. Dieser Blog ist auch sonst interessant. Unter anderem werden immer wieder ausgewählte Prozesse aus dem Umfeld des Qualitätsmanagement und ihre Umsetzung in dem Roxtra-Prozessmanagement-System beschrieben. Zudem stehen die betreffenden Prozesse … Weiterlesen

Trotz besserer Zielerreichung ist noch Luft nach oben im Prozessmanagement

Ob Compliance, Qualität, Kundenzufriedenheit oder Kosteneinsparungen: In allen Bereichen sind die Unternehmen heute mit der Zielerreichung ihres Prozessmanagements zufriedener als vor vier Jahren. Dieses Ergebnis förderte eine kürzlich veröffentlichte Studie von BPM&O und BearingPoint zutage. Allerdings ist nach wie vor noch einige Luft nach oben: So vermeldeten etwa nur 36% der Befragten zufriedenstellende Kosteneinsparungen. Das ist zwar eine deutliche Steigerung gegenüber 16% aus dem Jahr 2017, aber längst nicht berauschend. Und selbst beim Spitzenreiter, der Erfüllung von Compliance-Anforderungen, sind nur zwei Drittel mit dem Erreichten zufrieden.

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Was Enterprise-Architecture-Tools leisten – am praktischen Beispiel

Abbildung 1: Modellierungsoberfläche

Im vorangehenden Post zu diesem Thema wurden der Zweck und die Funktionalität von Enterprise-Architecture-Tools erläutert. Dieser zweite Teil illustriert die konkrete Nutzung am Beispiel des Systems „ADOIT:Community-Edition“.

ADOIT ist eine Enterprise-Architecture-Suite der Firma BOC Group. Neben der kostenpflichtigen Enterprise Edition wird auch eine kostenlose Community Edition angeboten. Im Gegensatz zu den Testzugängen der meisten Hersteller ist die Nutzungsdauer der ADOIT:Community Edition nicht eingeschränkt.

Im Vergleich zur Enterprise Edition muss auf die meisten Konfigurations- und Integrations­mög­lich­keiten verzichtet werden, und es ist keine Zusammenarbeit mehrerer Benutzer möglich. Dennoch ist der Funktions­umfang für eine kostenlose Version sehr beachtlich. Daher eignet sich dieses System sehr gut, um die Möglichkeiten und Features eines EAM-Tools zu erkunden.

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Warum man eine Workflow-Engine braucht

Systeme zur Prozessausführung, meist als Workflow- oder Business-Process-Management-Systeme (BPMS) bezeichnet, können eine zentrale Rolle für die digitale Transformation von Unternehmen spielen. Dennoch gibt es Vorbehalte gegen den Einsatz derartiger Systeme. So gab es in der Vergangenheit oftmals schlechte Erfahrungen mit schwergewichtigen, zentralen Plattformen. Und im Zusammenhang mit modernen Microservice-Architekturen befürchten viele Entwickler, dass ein BPMS die möglichst unabhängigen Microservices zu eng aneinander koppelt.

Bernd Rücker gelingt es in seinem englischsprachigen Buch diese Vorbehalte zu entkräften. Dabei setzt er auf den Einsatz leichtgewichtiger, „Entwickler-freundlicher“ BPMS. Als Mitgründer der Firma camunda verfügt Rücker über jahrelange Erfahrung aus zahlreichen Kundenprojekten. Die Ausführungen in dem Buch sind aber unabhängig von einem bestimmten Produkt für jede Prozessautomatisierungsinitiative relevant.

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Die Komplexität im Griff: Was leisten Enterprise-Architecture-Tools?

Dieser und ein weiterer Blog-Post bieten einen Einstieg in Zweck und Funktionalität von Enterprise-Architecture-Tools. Dieser erste Beitrag enthält einen Überblick. In einem folgenden Post wird die konkrete Nutzung am Beispiel des Systems „ADOIT:Community-Edition“ beschrieben.

Um Digitalisierungsprojekte zum Erfolg zu führen, ist es erforderlich, geeignete, aufeinander abge­stimm­te Prozesse, Systeme und Organisationsstrukturen zu schaffen. Zudem müssen sie in die im Unternehmen vorhandene Landschaft integriert werden. Das Enterprise-Architecture-Manage­ment (EAM) spielt hierbei eine zentrale Rolle. Es stellt Informationen, Entscheidungsgrundlagen, Planungs­hilfen und  Architekturvorlagen bereit, die nicht nur für die einzelnen Projekte nützlich sind, sondern insbesondere auch dafür sorgen, dass die verschiedenen Initiativen aufeinander abgestimmt werden und geeignet sind, in ihrer Gesamtheit die Unternehmensstrategie zu unterstützen.

Zu den Zielen und Aufgaben des EAM gehören insbesondere:

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Rettet Intelligent Automation die Welt?

Dem Zusammenwachsen verschiedener Technologien im Umfeld der Automatisierung werden immense Potenziale zugeschrieben. Folgt man den Autoren des vorliegenden englischsprachigen Buchs, so ergeben sich spannende Möglichkeiten nicht nur für Unternehmen. Sie betrachten „Intelligent Automation“ vielmehr als einen Schlüssel zur Lösung wichtiger Menschheitsprobleme, wie die Bewahrung der Umwelt und den Aufbau einer menschlicheren Gesellschaft.

Unter „Intelligent Automation“ (IA) oder „Hyperautomation“ wird dabei die Kombination verschiedener Methoden und Technologien zur Abwicklung kompletter Unternehmensprozesse verstanden. Zu den eingesetzten Technologien gehören maschinelles Lernen, Low-Code-Plattformen, Business-Process-Management-Systeme (BPMS), Robotic-Process-Automation (RPA), Cloud-Computing und viele mehr.

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Hyperautomation mit Low-Code-Plattformen

Zu den Beschäftigungen von Marktanalysten gehört die Erfindung neuer Begriffe. Aktuell ist der Begriff „Hyperautomation“ beliebt. Er steht kurz gesagt für die Verbindung verschiedener Technologien, wie Business-Process-Management-Systeme (BPMS), Robotic-Process-Automation (RPA), künstliche Intelligenz und Low-Code-Entwicklung. Da das vorliegende Buch von dem Low-Code-Anbieter Appian herausgegeben wurde, drehen sich viele Beiträge um den Einsatz von Low-Code-Technologie. Dabei wird keine Werbung für bestimmte Produkte gemacht. Vielmehr wird das Thema aus den unterschiedlichen Blickwinkeln von Anwendern, Beratern, Analysten und IT-Experten beleuchtet, weshalb sich die Lektüre durchaus lohnt.

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Prozessdigitalisierung umfasst nicht nur disruptive Veränderungen

Der praxisorientierte Ratgeber „Prozessoptimierung 4.0“ ist kürzlich in der zweiten Auflage erschienen. Darin finden sich umfangreiche Erweiterungen. Insbesondere wird der wachsenden Bedeutung der Robotic Process Automation (RPA) Rechnung getragen. Der Autor hebt das große Potenzial dieser Technologie hervor. Zugleich weist er aber darauf hin, dass der bloße RPA-Einsatz noch nicht zu einer nachhaltigen Verbesserung der Gesamtprozesse führt.

Solche nachhaltigen Verbesserungen der Geschäftsprozesse sind aber ein Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche Digitalisierung von Unternehmen. Insofern sind zunächst herkömmliche, analoge Verfahren zur Optimierung und zum Management der Prozesse erforderlich. Das Handwerkszeug hierfür finden Prozessmanager in diesem Buch beschrieben (siehe hierzu auch diese Rezension der ersten Auflage).

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Neue Arbeit erfordert neue Prozesse

Viel wird in jüngster Zeit über „New Work“ diskutiert. Wie kann Arbeit so gestaltet werden, dass sie Sinn stiftet und es den Menschen ermöglicht, ihr Potenzial zu entfalten, sodass Leben und Arbeit nicht mehr im Widerspruch stehen? Es liegt eigentlich auf der Hand, dass diese Frage auch Konsequenzen für Geschäftsprozesse und das Geschäftsprozessmanagement hat. Schließlich findet Arbeit meist in Prozessen statt. Dabei muss es sich keineswegs um starre, genau vorgegebene Abläufe handeln. Fälschlicherweise wird das Prozessmanagement häufig auf solche stark strukturierten Prozesse reduziert und deswegen als ungeeignet für flexible, selbst organisierte Arbeit angesehen. Doch auch wenn nicht jeder Schritt genau vorgeschrieben ist, handelt es sich dennoch um Prozesse. Und auch für solche schwach strukturierten Prozesse ist es beispielsweise wichtig, Ziele festzulegen und Verantwortlichkeiten zu definieren.

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