Camunda unterstützt nun den kompletten Dreiklang aus BPMN, CMMN und DMN

BPMN Heatmap in CamundaMit dem jüngsten Release 7.4 unterstützt die Plattform des Berliner Open Source BPM-Spezialisten Camunda neben den Standards BPMN für strukturierte Prozesse und CMMN für das Case Management nun auch DMN (Decision Model and Notation) zur Modellierung komplexer Entscheidungen. Dabei wurde bislang nicht die grafische Notation implementiert, sondern die Entscheidungstabellen als zentrales Element zur Definition von Regeln. Die von Camunda entwickelte Decision Engine kann sowohl standalone genutzt, als auch aus BPMN-Prozessen und CMMN-Fällen heraus aufgerufen werden. Dabei wird eine Historie mitgeführt, so dass sich später nachvollziehen lässt, wie bestimmte Entscheidungen zustande kamen. In der kostenpflichtigen Enterprise Edition ist es außerdem möglich, Regeln live während der Prozessausführung zu editieren.

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BPMN – 3. Auflage als eBook

Es hat etwas gedauert, aber mittlerweile liegt die 3. Auflage meines BPMN-Buchs auch als eBook vor und kann über die Online-Buchhändler bezogen werden. Auch beim Printbuch liefert BoD nur noch die neueste Auflage aus. Da aber einige Online-Stores noch Exemplare der zweiten Auflage haben, muss man trotzdem auf das Erscheinungsjahr oder die ISBN achten. Neu … Weiterlesen

BPMCon 2015 – Entscheidungen über Entscheidungen (Teil 1)

bpmcon-eingangEntscheidungen in Geschäftsprozessen – dieses Thema steht im Fokus der diesjährigen BPMCon, zu der micht der Veranstalter camunda eingeladen hat. Insbesondere steht somit der neue OMG-Standard DMN (Decision Management Notation) im Fokus. Zunächst steht aber eine Keynote von Marko Lehn über die Umstrukturierung des Modeversandhändlers Zalando auf der Agenda. Zalando hat mit den Folgen eines extrem starken Wachstums zu kämpfen. Marko Lehn berichtet über die Entwicklung der Unternehmens-IT. 2008 gegründet, beschäftigte die Firma im Jahr 2009 gerade einmal 5 Entwickler. Diese Zahl wuchs bis im Jahr 2014 auf 600. In dieser Zeit wurden zahlreiche Systeme eingeführt und häufig auch wieder ersetzt – zumeist durch Eigenentwicklungen, um die notwendige Skalierbarkeit für die explodierende Zahl an Transaktionen zu gewährleisten.

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BPMN-Buch in der dritten Auflage erschienen – mit Modellierungsmustern

BPMN 2.0 - 3. Auflage - Titel 183pxAb sofort ist die neue Auflage des BPMN-Buchs lieferbar. Zunächst die Papierversion, in Kürze dürfte auch das E-Book verfügbar sind. Neu hinzugekommen ist in dieser Ausgabe ein Kapitel mit einer Sammlung von Modellierungsmustern. Wie modelliert man z. B. die Anwendung des Vier-Augen-Prinzips? Wie kann man die aus anderen Notationen bekannten Prozesswegweiser nachbilden? Wie stellt man ein mehrstufiges Mahnverfahren effizient dar? Bei diesen und anderen Fragestellungen kann man sich an den vorgestellten Mustern orientieren. An den bisherigen Inhalten wurden ansonsten keine großen Änderungen vorgenommen. Die grundlegenden Ausführungen zur BPMN-Entwicklung wurden aktualisiert, und an der einen oder anderen Stelle waren kleinere Verbesserungen oder Anpassungen nötig.

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Neuauflage Prozessmodellierung mit ARIS

Cover Seidlmeier Prozessmodellierung mit ARISDie ARIS-Modellierungsplattform der Software AG ist nach wie vor eines der führenden Werkzeuge von Geschäftsprozessen und Unternehmensarchitekturen. Die kürzlich erschienene 4. Auflage des Lehrbuchs „Prozessmodellierung mit ARIS“ von Heinrich Seidlmeier wurde grundlegend überarbeitet und geht auch auf die Neuerungen der ARIS-Version 9 ein, insbesondere auf die neuen Such- und Analysemöglichkeiten sowie die Modellierung mit BPMN.

Das Buch beginnt mit einer kurzen Einführung in das Geschäftsprozessmanagement. Dabei wird auch erläutert, in welchen Phasen des Prozessmanagement-Kreislaufs die verschiedenen Tools der ARIS-Produktfamilie schwerpunktmäßig eingesetzt werden. Für Nutzer früherer ARIS-Versionen werden die Neuerungen der Version 9 im Überblick dargestellt.

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Anwender von Prozessmodellierungstools sind weitgehend zufrieden

Im Durchschnitt bewerten die in einer neuen Studie der Firma BPM&O befragten Anwender ihr Prozessmodellierungstool mit der Note 2,6. Sie sind also zumindest weitgehend zufrieden. Interessanterweise sinkt die Zufriedenheit mit der Nutzungsdauer. Die Autoren der Studie führen dies darauf zurück, dass sich im Laufe der Zeit die Anforderungen und Rahmenbedingungen ändern, so dass das ursprünglich gewählte Tool nicht mehr ganz so gut passt.

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Neuauflage Basiswissen Geschäftsprozessmanagement – mit BPMN 2.0

Cover Basiswissen Geschäftsprozessmanagement 2. AuflageDas Buch dient zur Vorbereitung auf die Prüfung zum „Certified Expert in Business Process Management“ der OMG. Als vor fünf Jahren die erste Auflage erschien, war die Version 2.0 der Prozessmodellierungsnotation BPMN noch in Arbeit, weshalb für das Zertifikat damals noch BPMN 1.2 zugrunde gelegt wurde. Inzwischen wurde das Zertifizierungsprogramm aktualisiert, weshalb auch eine Neuauflage des Buchs nötig wurde. Die wichtigste Neuerung ist daher auch die Berücksichtigung der BPMN-Version 2.0.

Die weiteren Inhalte haben sich gegenüber der ersten Auflage kaum geändert. Es wurden lediglich kleinere Ergänzungen vorgenommen,

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smartfacts: Toolübergreifende Plattform für Modelle

Smartfacts ScreenshotInsbesondere in großen Unternehmen dürfte es eher die Regel als die Ausnahme sein, dass mehrere unterschiedliche Modellierungstools zum Einsatz kommen. Die entstandenen Modellwelten sind voneinander isoliert. So ist es kaum möglich herauszufinden, welche Modelle es im Unternehmen gibt, geschweige denn beispielsweise alle Modelle zu finden in denen das Geschäftsobjekt „Kundenauftrag“ verwendet wird. Hier verspricht das Produkt „smartfacts“ des Nürnberger Modellierungsspezialisten MID Abhilfe. Die Plattform ermöglicht eine einheitliche Sicht auf Modelle unterschiedlichen Ursprungs.

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BPMN-Tools schwächeln bei der Unternehmensmodellierung – Studie zum Download

BPMN-Verknuepfbare Diagramme ThumbnailDie meisten Modellierungstools haben zumindest den größten Teil des BPMN-Standards umgesetzt, so dass sie sich hinsichtlich der Prozessmodellierung nicht mehr stark unterscheiden. Sehr große Unterschiede gibt es aber bei der Verknüpfung von BPMN-Modellen mit anderen Modellen, wie z. B. Organigrammen, Datenmodellen oder IT-Landschaften.

Da die Prozesse eines Unternehmens nicht isoliert stehen, ist es für ein konsequentes Prozessmanagement unerlässlich, das Zusammenspiel mit anderen Aspekten des Unternehmens zu betrachten. Ansätze zur integrierten Unternehmensmodellierung und zum Enterprise Architecture Management (EAM) streben daher eine Verknüpfung der unterschiedlichen Modelle an. Jedes Modell stellt darin eine Sicht auf ein integriertes Gesamtmodell dar. Werden die Geschäftsprozesse in BPMN modelliert, so muss man entscheiden, wie man sie methodisch sinnvoll mit anderen Modellen verknüpft. Weil dies nicht vom BPMN-Standard geregelt wird, haben sich in der Praxis ganz unterschiedliche Verknüpfungen zwischen BPMN-Modellen, Organigrammen, Strategiemodellen usw. herausgebildet.

Für die vorliegende Studie habe ich zum einen Integrationsansätze aus der wissenschaftlichen Literatur ausgewertet und zum anderen insgesamt 13 Modellierungswerkzeuge auf Verknüpfungs- und Erweiterungsmöglichkeiten für BPMN-Modelle untersucht.

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BPMN-Zertifizierungskurs mit ARIS

BPMN-Prozess in ARISDer von mir mitentwickelte BPMN-Zertifizierungskurs, der seit geraumer Zeit sehr erfolgreich in der Schweiz läuft, kommt Anfang nächsten Jahres auch nach Deutschland. Gemeinsam mit der Firma aproo, die unter anderem zahlreiche Dienstleistungen im ARIS-Umfeld anbietet, wurde der Kurs an die Verwendung mit den ARIS-Modellierungswerkzeugen der Software AG angepasst. Lange Zeit dominierte bei ARIS-Nutzern die Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) als Notation zur Modellierung von Geschäftsprozessen, doch gewinnt die BPMN als alternative oder zusätzliche Darstellungsmethodik auch hier an Bedeutung. ARIS bietet neben der Prozessmodellierung zahlreiche Methoden zur integrierten Modellierung unterschiedlicher Sichten an, wie z. B. Daten, Organisation oder IT-Landschaften. In dem Kurs wird daher auch erläutert, wie sich BPMN-Modelle mit anderen Modelltypen verbinden lassen.

Schwerpunkt der Schulung ist aber die fundierte Einführung in die BPMN selbst.

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