Neue Version des BPM Common Body of Knowledge

Cover BPM CBOKDie Association of Business Process Management Professionals (ABPMP)
hat ihren BPM CBOK, den „Common Body of Knowledge“ in der Version 3.0 vorgelegt. Das über 400 Seiten starke, großformatige Werk möchte einen Überblick über das Wissen bieten, das Praktiker im Bereich Prozessmanagement benötigen. Bisher ist es nur auf Englisch verfügbar, eine deutsche Übersetzung ist in Vorbereitung.

Der grundlegende Aufbau hat sich gegenüber der hier besprochenen Vorgängerversion nicht geändert, auch wenn die zentrale Übersichtsabbildung der Wissensgebiete (S. 29) davon abweicht und anstelle des Kapitels „Business Transformation“ zwei Bereiche vorsieht, nämlich „Process Implementation“ und „Process Performance Transformation“. Was mit Letzterem gemeint ist, bleibt unklar.

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IT-Radar 2013: IT-Manager laufen nicht jedem Trend hinterher

Das IT-Radar analysiert alle anderthalb Jahre aktuelle und zukünftige Trends beim Einsatz von BPM und ERP. Befragt werden Anwender, IT-Anbieter und Wissenschaftler. Die jüngsten Erhebung, deren Ergebnisse kürzlich veröffentlicht wurden, hatte insgesamt 130 Teilnehmer. Trotz der großen Präsenz in den Medien spielen Hype-Themen wie Mobile IT, Social Software oder BYOD nicht die führende Rolle bei den IT-Managern.

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BPM-Suites auf den Zahn gefühlt

BPMS-Studie CoverDie Macher der vorliegenden Studie beschränkten sich nicht darauf, Feature-Listen zu vergleichen. Sie untersuchten die BPM-Systeme anhand eines konkreten Beispielszenarios. Die Anbieter mussten einen vorgegebenen Prozess umsetzen und diesen in einem Workshop vorführen. Zu den Aufgaben gehörte es beispielsweise auch, Änderungen zur Laufzeit durchzuführen.

Auf diese Weise konnten sich die Studien-Autoren vom Fraunhofer IESE und der Firma SP Consulting ein recht konkretes Bild von der Mächtigkeit und der Handhabung der betrachteten Systeme machen. Bewertet wurden u. a. die Modellierung, die Umsetzung, die Ausführung, die Administration und das Controlling der Prozesse, aber auch das Laufzeitmanagement und die BPM Governance.

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Fachtagung zur Praxis des Adaptive Case Management

Bereits seit einigen Jahren wird immer wieder darüber diskutiert, dass es immer mehr Wissensarbeit gibt, für die der herkömmliche flussorientierte BPMS-Ansatz wenig geeignet ist. Kreative, wissensintensive Prozesse lassen sich nicht im Voraus detailliert festlegen. Hier setzt der Ansatz des Adaptive Case Management (ACM) an: Hier gibt es keine komplett vordefinierten Abläufe. Stattdessen kann der Bearbeiter eines Falls jeweils situationsbezogen entscheiden, was zu tun ist. Der tatsächliche Ablauf ergibt sich also erst während der Durchführung. Zugleich wird durch das ACM-System aber sichergestellt, dass sämtliche Regeln eingehalten werden. Wie dieser Ansatz in der Praxis wirklich funktioniert, wird auf einer Fachtagung beleuchtet, die am 7. Februar 2014 in Hamburg stattfindet.

In den Vorträgen geht es u. a. um folgende Themen:

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Vorstellung Fraunhofer BPMS-Studie am 10.12.

Im Rahmen einer breit angelegten qualitativen Marktanalyse hat das Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) eine Reihe führender BPM-Suites untersucht. Was ist neu, was ist Stand der Technik, was leisten diese Programme?

Die Studienergebnisse werden am 10. Dezember 2012 in Kaiserslautern vorgestellt. Neben der Präsentation der Studienergebnisse steht eine Reihe interessanter Vorträge auf dem Programm, unter anderem über BPM bei Adidas.

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Prozessmodelle mit camunda share diskutieren

camunda share screenshotEine auf das Wesentliche reduzierte Plattform zur Diskussion von Prozessmodellen bietet die im BPM-Kreisen bestens bekannte Berliner Firma camunda. Im Gegensatz zu vergleichbaren Features verschiedener Modellierungstools, ist camunda share komplett vom Modellierungswerkzeug unabhängig. Einzige Bedingung: Das zu diskutierende Modell muss im BPMN 2.0-Austauschformat vorliegen. Man muss das Modell dann nur noch auf die Plattform hochladen und den Link zum Modell an die gewünschten Diskussionspartner versenden – schon kann die Diskussion beginnen.

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BPM-MOOC des Hasso-Plattner-Instituts startet nächste Woche

Das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) startet am kommenden Montag, 28.10. seinen MOOC (Massive Open Online Course) zum Thema Business Process Modeling and Analysis. Dozent ist Professor Mathias Weske, der u. a. durch sein Buch „Business Process Management: Concepts, Languages, Architectures“ bekannt ist. Im Mittelpunkt des Kurses steht die Prozessmodellierung mit BPMN, wobei nicht nur die gewöhnliche Prozessmodellierung auf dem Programm steht, sondern auch die Modellierung von Choreographien mehrerer Prozesse. Die Teilnehmer lernen außerdem, wie man Geschäftsprozesse mit Hilfe formaler Methoden analysiert.

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Schneidern Sie sich eine Process App mit dem Process Tailor

Process Tailor„To tailor“ bedeutet „maßschneidern“. Mit dem „Process Tailor“ der Firma Scheer Management kann man Prozessmodelle maßschneidern. Legt ein Unternehmen beispielsweise einen Standardprozess für die Einstellung neuer Mitarbeiter fest, dann können die verschiedenen Landesgesellschaften diesen Standardprozess zurechtschneiden, um ihn an ihre speziellen Anforderungen und Gegebenheiten anpassen. Die entstehenden Varianten stehen nach wie vor in Beziehung zueinander, und bei einer Änderung des Standardprozesses können die maßgeschneiderten Varianten mit Hilfe eines automatischen Vergleichs leicht angepasst werden. Das ist sicherlich ein nützliches Feature für ein Modellierungstool, allerdings noch nichts Spektakuläres.

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BPinPM.net – Umfrage zu BPM Best Practice

Die „Best Practice in Process Management“-Konferenz konnte auch beim zweiten Mal regen Zuspruch verzeichnen. Die Veranstalter haben daher die Fortsetzung im nächsten Jahr angekündigt, wofür es bereits „Blind Date“-Tickets zu Sonderkonditionen zu kaufen gibt. In der Zwischenzeit wird die Arbeit zur Identifikation von Best Practices fortgesetzt. Hierzu wurde eine Umfrage gestartet, an der man sich unter umfrage.BPinPM.net beteiligen kann.

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Erstmalige Verleihung des eden Award für prozessorientierte Unternehmen

Ein spannendes Event verspricht die Tagung „Prozessmanagement erleben und anfassen“ am 7. und 8. November in Köln zu werden, die rund um die erstmalige Verleihung des „eden Awards“ veranstaltet wird. Das aus der Praxis entwickelte Prozessmanagement-Reifegradmodell eden wird mittlerweile von immer mehr Unternehmen eingesetzt um den Status Quo ihres Prozessmanagements zu ermitteln und weitere Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

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