Alle zwei Jahre wird die BPM-Umfrage von BPTrends durchgeführt. Jetzt sind die Ergebnisse der vierten Befragung erschienen, wobei insbesondere der Vergleich der Ergebnisse seit 2005 interessant ist. Die Autoren der Studie lesen aus ihren Zahlen erstmals eine deutliche Veränderung hinsichtlich des Prozessmanagement-Reifegrades heraus. Es scheint mehr Unternehmen zu geben, die ein konsequentes unternehmensweites Prozessmanagement betreiben.
Um Aussagen über den Reifegrad machen zu können, wurden die Teilnehmer befragt, ob und in welchem Maße in ihrem Unternehmen bestimmte Prozessmanagement-Praktiken umgesetzt werden, wie z. B. aktualisierte Prozessdokumentationen, standardisierte Prozesse, Prozessmanagement-Ausbildung, oder die Nutzung von Performance-Daten für die Prozess-Steuerung.
Es spricht für die Popularität der BPMN und natürlich auch für die Qualität des 
Use Cases sind seit vielen Jahren ein beliebtes Mittel zur Strukturierung und Dokumentation funktionaler Anforderungen. Ein Use Case, oder Anwendungsfall, stellt dar, wie ein System mit einem Benutzer oder einem anderen System zusammenwirkt, um eine bestimmte Aufgabe zu erledigen. Ein Use Case-Diagramm zeigt die Akteure und ihre Use Cases im Überblick. Als Bestandteil der Unified Modeling Language (UML) haben Use Case-Diagramme eine weite Verbreitung gefunden. Noch wichtiger als die Diagramme sind aber die Beschreibungen der einzelnen Use Cases, meist in Form von Texten, die nach bestimmten Vorlagen strukturiert sind. Diese Beschreibungen der Abläufe bei der Bearbeitung einer bestimmten Aufgabe dienen als Grundlage für die eigentliche Entwicklung, aber auch für den anschließenden Test. 
Bruce Silver hat sein beliebtes BPMN-Buch umfassend überarbeitet. In die Neuauflage von
Um eine reale Anwendung auf Basis einer service-orientierten Architektur (SOA) zu entwickeln, sind zahlreiche Aspekte zu berücksichtigen und zu integrieren. Hierzu gehören Prozesse, Datenstrukturen, Maskenflüsse, Service-Spezifikationen und vieles mehr. Die meisten dieser Aspekte können heute mit geeigneten Notationen modelliert werden, und ein Großteil der benötigten Artefakte lässt sich aus den Modellen automatisch generieren. Die Herausforderung besteht darin, die verschiedenen Aspekte zu einer sinnvollen Gesamtmethodik zu integrieren und im Rahmen einer durchgängigen Vorgehensweise anzuwenden.
Das gerade erschienene Buch