Tools für das Enterprise Architecture Management (EAM) ermöglichen es, Informationen über die Informationssystemlandschaft eines Unternehmens zu erfassen, zu modellieren und in einem Repository abzulegen. Zunehmend gewinnt auch die Abbildung der Business Architecture an Bedeutung, die u. a. die Unternehmensstrategie und die Geschäftsprozesse umfasst. Doch was fängt man konkret mit den ganzen gesammelten Informationen an? Heutige EAM-Suiten bieten laut Forresters aktueller Studie wesentlich mehr als die reine Modellierung. Viele Tools haben sich zwischenzeitlich zu umfangreichen Management-Plattformen gemausert.
Zweite Prozessmanagementkonferenz BPinPM.net
Zum zweiten Mal lädt die BPinPM.net-Initiative, die sich mit Best Practices im Prozessmanagement beschäftigt, am 10. und 11.9. zu einer Konferenz nach Frankfurt. Dort werden die Ergebnisse verschiedener Best Practice-Workshops einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Zu den Themen gehören organisationsweite Prozessmodelle, Prozesskennzahlen, BPM Governance, prozessorientiertes Qualitätsmanagement, Risikomanagement und Prozessstandardisierung. Zahlreiche Praxisbeiträge runden das Programm ab, u. … Weiterlesen
Das neue englischsprachige Lehrbuch
Mit dieser Neuerscheinung liegt ein weiteres Lehrbuch zur BPMN in deutscher Sprache vor, womit der zunehmenden Bedeutung dieser Notation Rechnung getragen wird, insbesondere auch in der Hochschullehre. Behandelt wird die gesamte Notation der BPMN 2.0, wobei der Schwerpunkt auf der fachlichen Modellierung liegt. Zwar gehen die Erläuterungen zu einigen Konstrukten recht weit ins Detail und sparen dabei auch spezielle ausführungsbezogene Attribute nicht aus, doch wird die Ausführung von Prozessmodellen also solche nicht behandelt.
Papier ist bekanntlich geduldig. Und so gewinnt bei manchen BPM-Awards vielleicht nicht immer die beste Prozessmanagement-Initiative, sondern die, die am besten verkauft wird. Anders ist dies bei dem neuen Wettbewerb, der aktuell vom
Vergangene Woche fand der erste Durchgang des zweitägigen BPMN-Expertenkurses statt, den ich gemeinsam mit Kollegen von der Firma Soreco komplett neu entwickelt habe. Der auf zwölf Teilnehmer ausgelegte Kurs, der in Lenzburg in der Nähe von Zürich durchgeführt wurde, war komplett ausgebucht. Am ersten Tag stand die Basispalette mit den wichtigsten BPMN-Konstrukten und ihre richtige Anwendung auf dem Programm. Diese Basispalette umfasst im wesentlichen die in der BPMN-Spezifikation für die deskriptive Modellierung vorgesehenen Elemente und einige Erweiterungen. Im Vordergrund stand immer die praktische Anwendung anhand zahlreicher Beispiele. Im Laufe der zwei Tage erstellten die sehr engagierten Teilnehmer eine ganze Reihe von Modellen.