KI in der Industrie

In diesem Buch geht es weniger darum, wie künstliche Intelligenz (KI) funktioniert, sondern was Industrieunternehmen konkret damit anfangen können. Somit richtet es sich vor allem an Entscheider, insbesondere auch im Mittelstand. Hier herrscht häufig noch Unsicherheit oder auch Unkenntnis über die vielfältigen Möglichkeiten.

Deutschland und Europa haben einen Vorsprung im Engineering. Damit dieser Vorsprung nicht verloren geht, kommt es darauf an, Maschinen und Produktionsverfahren intelligenter zu machen – so das Plädoyer der Autoren. Dafür sind nicht nur auf KI-Kenntnisse wichtig, sondern auch ganz entscheidend das Domänenwissen, also die fundierte Kenntnis des Anwendungsbereichs.

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Agile Prozessgestaltung wie im Film

„Scribble“ bedeutet wörtlich kritzeln. Beispielsweise bezeichnet man damit in der Werbebranche eine grobe Entwurfsskizze. Die Scribble-Methode zur agilen Prozessgestaltung arbeitet ebenfalls mit groben Skizzen zur Visualisierung von Prozessen. Die Vorgehensweise ist ähnlich wie die Gestaltung eines Films oder eines Theaterstücks. So werden beispielsweise Drehbücher und Storieboards erstellt, um die Prozesse einfach und intuitiv zu dokumentieren.

Typische Einsatzszenarien sind die schnelle Etablierung agiler Ablauforganisationen, die Einführung von Prozessen in traditionellen Organisationen und die Schaffung von Akzeptanz für Prozesse.

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Bewährte Grundlagen und aktuelle Entwicklungen im Standardwerk zum Prozessmanagement

Sieben Jahre ist es her, seit die letzte Auflage des bekannten Standardwerks von Schmelzer und Sesselmann erschienen ist. In diesen sieben Jahren hat sich viel im Umfeld des Geschäftsprozessmanagements getan. Und so finden sich in dem Buch neben altbekannten Grundlagen auch zahlreiche neue und aktualisierte Inhalte, unter anderem zu den Themen Agilität, Digitalisierung, Governance, Führung und Kultur, Wissensmanagement und Strategie. Alleine der Umfang macht deutlich, wie viel neuer Inhalt dazu gekommen ist: Er stieg von 740 auf 940 Seiten.

Es dürfte kaum einen nennenswerten Ansatz im Umfeld des Prozessmanagements geben, der in diesem Werk nicht besprochen wird. Besonders positiv ist, dass die verschiedenen Konzepte nicht nur beschrieben, sondern auch in den Kontext eines ganzheitlichen Prozessmanagements gestellt und bewertet werden.

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Was haben wir bloß mit der Prozessoptimierung angerichtet…

Warnung: Dies ist keine Gutenachtlektüre für Prozessmanager. Die meisten Bücher über Prozessoptimierung heben die positiven Aspekte hervor: Ineffiziente, über lange Jahre gewachsene Prozesse werden schneller, billiger, kundenfreundlicher, und es kommt zu weniger Fehlern. Wer wollte das nicht?

Wenn jedoch Gunter Dueck mit dem Titel seines neuesten Buchs fragt: „Heute schon einen Prozess optimiert?“, dann meint er das nicht positiv. Er beschwört ein Bild von „finsteren Prozessoptimierern“, die die Geschäftsprozesse gnadenlos auf Effizienz trimmen und die Mitarbeiter zu reinen Bedienern komplett standardisierter Prozesse machen. Insgesamt bescheinigt er den deutschen Unternehmen große Erfolge bei der Prozessoptimierung. Allerdings habe der fast ausschließliche Fokus auf die Verbesserung der Abläufe dazu geführt, dass etablierte Unternehmen kaum noch echte Innovationen hervorbringen und nicht mehr zukunftsfähig sind. Auf die Herausforderungen der digitalen Transformation reagieren sie mit noch mehr Effizienzbemühungen, d. h. noch mehr vom Gleichen. Dabei handele es sich um eine ausgewachsene Systemneurose.

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Wie erreicht man die Akzeptanz von Geschäftsprozessen?

Geschäftsprozesse, die von den Beteiligten nicht akzeptiert werden, werden nicht so durchgeführt, wie sie eigentlich festgelegt wurden – oder sie werden gleich gar nicht durchgeführt. Die vorliegende Veröffentlichung einer Dissertation an der Technischen Universität Ilmenau befasst sich mit der Frage, wovon Prozessakzeptanz abhängt.

In vielen Unternehmen lässt sich die Beobachtung machen, dass Prozesse nicht nach Vorschrift durchgeführt werden. Vielfach haben die Mitarbeiter „Workarounds“ geschaffen, mit denen die offiziellen Prozesse umgangen werden. Nicht immer muss dies zu schlechteren Ergebnissen führen. Manchmal haben die Mitarbeiter auch bessere Wege zum Erreichen des Prozessziels gefunden.

Wer die Wahl hat, verzichtet unter Umständen komplett darauf, einen Prozess durchzuführen, den er nicht akzeptiert.

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6. Auflage des Praxishandbuchs BPMN

Es ist noch gar nicht lange her seit der fünften Auflage des Praxishandbuchs BPMN. Und so stellt sich die Frage, welche Inhalte beibehalten wurden und was sich geändert hat.

Die gute Nachricht für Besitzer der vorangehenden Auflage: Sie müssen ihr Buchexemplar nicht entsorgen, denn die wesentlichen Inhalte sind gleich geblieben. So finden sich die Einführungen in die BPMN als Prozessmodellierungsnotation und die DMN zur Modellierung von Entscheidungslogik ebenso wieder wie das camunda-Framework und die Kapitel zur Prozessautomatisierung und zur BPMN-Einführung im Unternehmen.

Die auffälligste Änderung ist, dass die Beschreibung der CMMN wieder entfernt wurde, die zusammen mit der DMN erst in der vorangegangen Auflage aufgenommen worden war. CMMN („Case Management Model and Notation“) ist ein Standard zur Modellierung flexibler, schwach strukturierter Fallbearbeitungen. Wie die Autoren festgestellt haben, stieß CMMN jedoch in der Praxis auf zu wenig Akzeptanz. So war es nur konsequent, diese Notation wieder aus dem Buch zu streichen.

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Kompakte Einführung in das Prozessmanagement

Das Thema Prozessmanagement ist nicht neu. Die Herausforderungen der digitalen Transformation machen es heute aber wichtiger denn je, sich mit den Abläufen im Unternehmen auseinanderzusetzen. Traditionell funktionale Aufbauorganisationen sind nicht schnell und effektiv genug um in einem dynamischen und unsicheren Umfeld erfolgreich zu agieren, argumentiert Uwe Feddern in seinem neu erschienenen E-Book. Der beste Weg zur Umsetzung neuer Digitalisierungsstrategien führt über die Prozesse.

Auf nur 63 Seiten gelingt es dem Autor, alle wesentlichen Aspekte des umfassenden Themengebiets „Prozessmanagement“ gut verständlich zu erläutern. Es wird nicht nur die Frage beantwortet, warum sich Unternehmen neu organisieren müssen, sondern auch,

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Wie geht digitale Transformation?

Zwar gibt es keine Standardrezepte für eine erfolgreiche Digitalisierung von Unternehmen, konstatieren die Herausgeber dieses Buchs, doch kann man sich an bewährten Mustern und erfolgreichen Beispielen orientieren. Wer auf der Suche nach Anregungen und Tipps für eigene Digitalisierungsinitiativen ist, dürfte in den insgesamt 25 Beiträgen fündig werden.

Darin wird eine Vielzahl von Themen und Branchen abgedeckt. So geht es nicht nur um neue Geschäftsmodelle, sondern unter anderem auch um digitale Dienstleistungen, Künstliche Intelligenz, Blockchain und 3D-Druck. Dabei werden die Technologien nicht nur beschrieben. Vielmehr wird jeweils erläutert, wie man geeignete Anwendungsmöglichkeiten identifiziert und konkreten Nutzen für das Unternehmen erreicht.

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Was Wirtschaftsinformatiker im Zeitalter der Digitalisierung wissen müssen

Wer ein Standardwerk zur Wirtschaftsinformatik herausgibt, hat es angesichts der rasanten Entwicklungen der IT nicht leicht. Fast alle Teilgebiete sind von raschen Veränderungen betroffen und so müssen viele Kapitel für jede Auflage umfassend bearbeitet werden. Dabei muss abgeschätzt werden, welche neuen Entwicklungen wirklich von Bedeutung sind und bei welchen Innovationen es sich nur um kurzlebige Hypes handelt, die in wenigen Jahren bereits überholt sind.

Den Autoren dieses Grundlagenwerks ist dies auch in der zwölften Auflage gut gelungen, und so erhält der Leser eine fundierte Einführung in alle wichtigen Facetten der Wirtschaftsinformatik, die auf der Höhe der Zeit sind. Neu hinzugekommen ist unter anderem ein Kapitel zur Rolle der Informationstechnik auf dem Weg in die Informationsgesellschaft. Aber auch in den anderen Kapiteln wurden aktuelle Themen aufgenommen, wie beispielsweise das Internet der Dinge, Data-Science oder Blockchain.

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Prozessoptimierung 4.0 – Auf dem Weg zu selbstlernenden Prozessen

Der Autor dieses Buchs lässt keinen Zweifel daran, dass es bei der Digitalisierung von Unternehmen ganz wesentlich auf die Prozesse ankommt: „Sie können an vielen Stellen ansetzen, wenn Sie ein Unternehmen verändern wollen. Setzen Sie an den Prozessen an, dann betätigen Sie den mit Abstand größten Hebel.“ Er arbeitet heraus, welche Möglichkeiten die zunehmende Automatisierung und Integration der Prozesse bieten, insbesondere wenn sämtliche Komponenten entlang der Prozessketten mit Sensoren ausgestattet sind. Prozesse werden zunehmend zu neuen Prozessketten vernetzt. Z. B. kommen bei selbstfahrenden Autos Automotive- und Telekommunikationsprozesse zusammen. Auch die Individualisierung von Produkten und Dienstleistungen bis hin zur Losgröße 1 erfordert ausgeklügelte Prozesse.

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