Archiv für 2016


Flexible Case Management-Systeme werden noch wenig genutzt

28. Dezember 2016 - 15:42 Uhr

Business Process Management-Systeme (BPMS) eignen sich mit ihrem modellbasierten Ansatz nach Meinung der Gartner-Group gut als Basis für Case Management-Frameworks (CMF) zur Unterstützung schwach strukturierter, wissensintensiver Prozesse. Und so widmen die Analysten eigens einen ihrer „Magic Quadrant“-Reports den BPM-Plattform-basierten CMFs. Die BPMS-Hersteller stehen mit ihren Case Management-Modulen u. a. in Konkurrenz mit Anbietern von Systemen für Enterprise Content Management (ECM) oder Customer Relationship Management (CRM), die ihre Produkte ebenfalls um Case Management-Funktionalitäten angereichert haben. Weiterlesen »

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BPMN-Praxishandbuch um CMMN und DMN erweitert

12. Dezember 2016 - 10:13 Uhr

Das Praxishandbuch BPMN der camunda-Gründer Jakob Freund und Bernd Rücker liegt sein kurzem in der fünften Auflage vor. Als wesentliche Neuerungen sind kompakte Beschreibungen der beiden neueren Standards aus dem BPMN-Umfeld hinzugekommen. Dabei handelt es sich zum einen um „Case Management Model and Notation“ (CMMN) zur Beschreibung schwach strukturierter, flexibler Fallbearbeitungen, zum anderen um „Decision Model and Notation“ zur Modellierung und Spezifikation von Entscheidungslogik. Dabei werden nicht nur die Standards und ihre Notationselemente selbst beschrieben, sondern auch das sinnvolle Zusammenspiel der drei Notationen. So können sich stark strukturierte BPMN-Prozesse und flexible, in CMMN beschriebene, Fallbearbeitungen gegenseitig auslösen. Wo komplexere Entscheidungen anstehen, kann es sowohl in BPMN- als auch in CMMN-Modellen hilfreich sein, auf Entscheidungsdiagramme und -tabellen gemäß DMN zu verweisen. Weiterlesen »

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Paper zum Download: Jetzt kommen die Roboter und automatisieren die Prozesse

10. November 2016 - 12:43 Uhr

Das Thema Prozessautomatisierung war in der Vergangenheit untrennbar verknüpft mit Workflow- oder Business Process Management-Systemen (BPMS). In jüngerer Zeit macht jedoch ein neuer Ansatz von sich reden: Robotic Process Automation (RPA). Anstelle umfangreicher Automatisierungsprozesse werden Software-Roboter installiert, die einfach die vorhandenen Benutzungsoberflächen verwenden und daher keine tiefergehende Integration benötigen. In Fallstudien wird von immensen Einsparungen berichtet – auch gegenüber vergleichbaren Integrationsprojekten auf Basis herkömmlicher BPM-Systeme. Grund genug, sich einmal genauer mit RPA zu beschäftigen.

Mein Paper „Robotic Process Automation – Neue Perspektiven für die Prozessautomatisierung“ beleuchtet den RPA-Ansatz. Es werden die typischen Merkmale von RPA-Systemen erläutert, mögliche Einsatzbereiche aufgezeigt, Nutzenpotenziale herausgearbeitet und eine Abgrenzung zu anderen Systemen vorgenommen. Ein wichtiger Punkt sind die zu erwartenden Auswirkungen auf Mitarbeiter und Arbeitsplätze. Schließlich wird eine zusammenfassende Einschätzung vorgenommen, und es werden mögliche weitere Entwicklungen diskutiert.

Download: Robotic Process Automation – Neue Perspektiven für die Prozessautomatisierung.

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BPM-Labor ruft zur Teilnahme an Studie „Status Quo Agile“ auf

11. Oktober 2016 - 21:41 Uhr

Bereits zum dritten Mal führt das BPM-Labor an der Hochschule Koblenz die Studie „Status Quo Agile“ zur Verbreitung und zum Nutzen agiler Methoden durch. Als Partner beteiligt sich diesmal neben der Deutschen Gesellschaft für Projektmangement auch die Organisation Scrum.org, die von Ken Schwaber gegründet wurde, einem der Erfinder von Scrum. Thematisch geht es unter anderem um hybride Methoden, die verschiedene Ansätze kombinieren, sowie um Fragen nach der Skalierung agiler Verfahren und Herausforderungen bei ihrer Einführung. Teilnehmen kann jeder, der beruflich oder fachlich mit Projektmanagement und agilen Methoden zu tun hat. Die Umfrage ist unter der Adresse www.status-quo-agile.de bis zum 7. November geöffnet.

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Marktstudie zu Systemen für Organisationsabteilungen von Finanzdienstleistern

7. Oktober 2016 - 08:12 Uhr

Banken sind verpflichtet, ihre Organisationsrichtlinien schriftlich zu dokumentieren und jedem Mitarbeiter zugänglich zu machen. Anstelle eines herkömmlichen Organisationshandbuchs erfolgt diese Dokumentation heute häufig in Form von Prozessmodellen, die mit weiteren benötigten Informationen angereichert werden. Der von der Firma Procedera erstellte Marktüberblick betrachtet Prozessmodellierungswerkzeuge speziell aus dem Blickwinkel von Finanzdienstleistern. Weiterlesen »

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Update des BPM Toolmarktmonitors für Prozessmodellierung und Analyse

20. September 2016 - 11:13 Uhr

Auch in diesem Jahr gibt es einen Update der von BPM&O herausgegebenen Studie für Tools zum Design und zur Analyse von Geschäftsprozessen. Einerseits wurden die Angaben der Hersteller zu ihren Tools aktualisiert, andererseits kam die Software „PYX4“ als neues Tool hinzu. Zudem wurde für die Kostenbetrachtung ein neues Szenario aufgenommen, das der unternehmensweiten Einführung eines BPM-Werkzeugs entspricht.
Hier gibt es den Download der kostenlosen Studie (Registrierung erforderlich)

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Prozessmanagement ist wichtig, bislang aber noch nicht so erfolgreich umgesetzt

14. September 2016 - 09:38 Uhr

Die Mehrheit der über 400 Teilnehmern an der internationalen Studie „BPM Compass“ sieht Prozessmanagement als wichtiges Thema für ihr Unternehmen an, und sie erwarten, dass die Bedeutung künftig noch steigt. Allerdings sind sie mit dem Erfolg bisher weniger zufrieden. So stehen für die meisten die Erhöhung der Qualität und der Transparenz ganz oben auf der Liste der BPM-Ziele. Doch werden diese Ziele bei weniger als 50% zufriedenstellend erreicht. Über 40% meinen, dass ihr Unternehmen das Thema Prozessmanagement nicht im Griff hat.
Die Studie ist ein Gemeinschaftsprojekt der Professoren Komus (Hochschule Koblenz), Gadatsch (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) und Mendling (Wirtschaftsuniversität Wien). Der Ergebnisbericht kann hier angefordert werden.

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Prozessautomatisierung im Bereich Engineering und Simulation

12. September 2016 - 18:12 Uhr

beepmn-logoDie italienische Firma Esteco befasst sich vor mit simulationsgestützten Ansätzen der Produktentwicklung. In diesem Kontext entsteht derzeit auch eine Plattform zur Prozessmodellierung und -ausführung. Für die Unterstützung der Produktentwicklung sind einerseits kollaborative Features vorgesehen, andererseits die Verarbeitung sehr großer Dateien, und schließlich die Ausführung von Tasks in einer geschützten Sandbox-Umgebung. Entstehende Probleme wirken sich somit nicht auf den restlichen Prozess aus. Weiterhin sind Schnittstellen zu wissenschaftlicher Software vorgesehen, z. B. soll das Functional Mockup Interface (FMI) unterstützt werden, ein Standard zum Austausch dynamischer Simulationsmodelle. Weiterlesen »

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Internet of Things und Citizen Developers dieses Jahr wichtig für Gartner

6. September 2016 - 09:20 Uhr

Kürzlich hat Gartner den neuesten „Magic Quadrant“ über iBPMS (Intelligent Business Process Management Suites) herausgebracht. Die Bewertungskriterien haben sich nur wenig verändert. So spielen die Fähigkeiten zur Unterstützung von Szenarien des Internet of Things (IoT) eine größere Rolle. Neben den Möglichkeiten zur Integration mit entsprechenden Plattformen und die Fähigkeit zur Verarbeitung der anfallenden Datenströmen werden kontextbezogene Erkenntnisse von den Systemen gefordert. Z. B. sollen Analysen des kritischen Pfads oder der Workload-Verteilung eine dynamische Optimierung der Prozesse zur Laufzeit ermöglichen. Weiterlesen »

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BPMN: Was macht man ohne ereignisbasierten Gateway?

1. September 2016 - 10:42 Uhr

Aus Lager bestellen - ereignisbasierter Gateway_smEin Prozess mit einem ereignisbasierten Gateway (Klicken zum Vergrößern)

Möchte man in einem BPMN-Prozess auf unterschiedliche Ereignisse reagieren, so erweist sich der ereignisbasierte Gateway als nützlich. An einer Verzweigung mit einem gewöhnlichen exklusiven Gateway wird ein Sequenzfluss auf Grundlage von Daten gewählt. Er heißt daher auch datenbasierter Gateway. Zum Beispiel kann ein Beschaffungsanstrag an einen Manager zur Genehmigung geleitet werden, wenn die Bestellsumme über einem bestimmten Limit liegt. Bei einem ereignisbasierten Gateway erfolgt die Auswahl des ausgehenden Sequenzflusses hingegen auf Grundlage eines eingetretenen Ereignisses. Weiterlesen »

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